FINANZEN: Schüler empfangen Politiker mit Pfeifkonzert

Vor der Budgetdebatte des Luzerner Kantonsrates sind am Montagmorgen rund 500 Schüler in einem Protestzug durch die Stadt marschiert. Vor dem Regierungsgebäude empfingen sie die Parlamentarier mit einem Pfeifkonzert.

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Der Protestzug auf dem Weg zum Regierungsgebäude. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Der Protestzug auf dem Weg zum Regierungsgebäude. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Vor der Budgetdebatte des Luzerner Kantonsrates sind am Montagmorgen rund 500 Schülerinnen und Schüler in einem Protestzug durch die Stadt marschiert. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
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"Bildung ist die schärfste Waffe gegen Hass und Extremismus", hiess es auf einem Transparent, das die Jugendlichen auf ihrem Marsch trugen. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Damit wandten sie sich gegen Sparmassnahmen in der Bildung, vor allem gegen die Pläne, am Obergymnasium das Fach Ethik und Religion aus finanzpolitischen Gründen zu streichen. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Demonstrationsumzug vom Kapellplatz Richtung Regierungsgebäude. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Vor dem Regierungsgebäude kauerten die Schülerinnen und Schüler. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Damit werde zum Ausdruck gebracht, dass die Politik die Zukunft der Jugendlichen seit Jahren mit Füssen trete, erklärte ihr Sprecher. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Der Sparwahn in der Bildung müsse endlich gestoppt werden. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Kantonsratspräsidentin Irene Keller (Mitte) und Staatsschreiber Lukas Gresch-Brunner nehmen im Regierungsgebäude von den Petitionären über 13 000 Unterschriften gegen die geplante Streichung des Fachs Religionskunde und Ethik entgegen. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Der Kantonsrat entschied mit grossem Mehr (78 zu 35 Stimmen), dass das Fach Religionskunde und Ethik am Obergymnasium nicht gestrichen werden solle. Es ergänzte den Finanzplan mit einer entsprechenden Bemerkung. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)
Lehrpersonen der Fachschaft «Religionskunde und Ethik» überreichten am Montag der höchsten Luzernerin, Kantonsratspräsidentin Irene Keller, ihre Petition mit 13'177 Unterschriften gegen die Abschaffung des Faches Religionskunde und Ethik an den Luzerner Gymnasien. (Bild: Benno Bühlmann)

Vor der Budgetdebatte des Luzerner Kantonsrates sind am Montagmorgen rund 500 Schülerinnen und Schüler in einem Protestzug durch die Stadt marschiert. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

"Bildung ist die schärfste Waffe gegen Hass und Extremismus", hiess es auf einem Transparent, das die Jugendlichen auf ihrem Marsch trugen. Damit wandten sie sich gegen Sparmassnahmen in der Bildung, vor allem gegen die Pläne, am Obergymnasium das Fach Ethik und Religion aus finanzpolitischen Gründen zu streichen.

Vor dem Regierungsgebäude kauerten die Schülerinnen und Schüler. Damit werde zum Ausdruck gebracht, dass die Politik die Zukunft der Jugendlichen seit Jahren mit Füssen trete, erklärte ihr Sprecher. Der Sparwahn in der Bildung müsse endlich gestoppt werden.

Der Kantonsrat behandelt am Montag und Dienstag das Budget 2015 sowie erneut das Entlastungspakete Leistungen und Strukturen II. Dieses sieht in der Version des Regierungsrates bis 2017 Einsparungen und Mehreinnahmen von 194 Millionen Franken vor. (sda)

Rund 500 Menschen demonstrierten auf dem Kapellplatz «Gegen die Sparwut» der Regierung. (Bild: Facebook/ SP Stadt Luzern)

Rund 500 Menschen demonstrierten auf dem Kapellplatz «Gegen die Sparwut» der Regierung. (Bild: Facebook/ SP Stadt Luzern)

Mit Flugblättern an Schulen mobilisierten Spar-Gegner für die angekündigten Demonstrationen. (Bild: PD)

Mit Flugblättern an Schulen mobilisierten Spar-Gegner für die angekündigten Demonstrationen. (Bild: PD)