FINANZEN: Schüpfheim mit positiver Jahresrechnung

Mit einem Gewinn von rund 115'000 Franken schliesst die Rechnung 2013 der Gemeinde Schüpfheim besser ab als budgetiert. Im kommenden Jahr verursacht die Abschaffung der Liegenschaftssteuer Nibdereinnahmen von 135'000 Franken.

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Zu den grösseren Investitionen 2013 der Gemeinde Schüpfheim gehörte die Verbauung des Trüebebachs. (Bild: PD / Ruedi Emmenegger)

Zu den grösseren Investitionen 2013 der Gemeinde Schüpfheim gehörte die Verbauung des Trüebebachs. (Bild: PD / Ruedi Emmenegger)

Der Voranschlag 2013 der Gemeinde Schüpfheim rechnete mit einem Verlust von knapp. 392'000 Franken. Wie die Gemeinde am Freitag mitteilte, schliesst nun Jahresrechnung um gut ein halbe Million besser ab, dies bei einem Umsatz von 25.4 Millionen. Mitentscheidend für das gute Resultat sei unter anderem die straffe Budgetdisziplin gewesen. Der Ertragsüberschuss soll zur Bildung von Eigenkapital ohne Zweckbindung verwendet werden.

Die grössten Abweichungen gegenüber dem Budgt entstanden einerseits durch die wesentlich höheren Steuererträge von rund 500'000 Franken, andererseits durch Minderaufwendungen im Kapitaldienst (Zinsen auf festen Schulden ca.210‘00 Franken), durch geringere Abschreibungen und durch tiefere Kosten bei der Bildung (ca. 120‘000 Franken).

Kostensteigerungen gab es im Bereich Pflegefinanzierung (160‘000 Franken), bei der Spitex und bei den Unterstützungsbeiträgen im sozialen Bereich (ca. 260‘000 Franken).

Mit Nettoinvestitionen von gut 2 Millionen Franken wurde das Budget von 5.2 Millionen Franken deutlich unterschritten. Grössere Investitionen waren unter anderem nötig für die Friedhofsanierung, für den Neubau des Gemeindesaals Adler, bei der ARA, für die Sammelstelle Schächli, diverse Güterstrassen sowie die Sanierung des Trüebebachs. Bei den Einnahmen konnten ARA-Anschlussgebühren sowie Bundes- und Kantonsbeiträge für Projekte verbucht werden.

pd/zim