FINANZEN: Sursee rechnet 2015 erneut mit Defizit

Die Stadt Sursee budgetiert fürs nächste Jahr bei einem Aufwand von rund 83 Millionen Franken ein Minus von 1,6 Millionen. Der Überschuss wird mit Mitteln aus dem Eigenkapital von total gegen 11 Millionen Franken gedeckt.

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Die Altstadt von Sursee. (Bild: Pius Amrein (Sursee, 31. Oktober 2012))

Die Altstadt von Sursee. (Bild: Pius Amrein (Sursee, 31. Oktober 2012))

Die Stadt kämpft mit steigenden Ausgaben und stagnierenden Einnahmen, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. 80 bis 85 Prozent der Ausgaben entstünden durch Vorgaben des Bundes oder des Kantons. Bereits für das laufende Jahr rechnet Sursee mit einem Minus von 1,5 Millionen Franken.

Durch die Abschaffung der Liegenschaftssteuer fielen in Sursee ab 2015 rund 600'000 Franken Einnahmen weg, heisst es in der Mitteilung. Die Steuererträge aus Einkommen und Vermögen würden um lediglich rund 1,67 Prozent zunehmen.

Dank Wachstum und der wirtschaftlichen Entwicklung habe Sursee bis 2012 die erhöhten Aufwendungen durch höhere Einnahmen wettmachen können, schreibt der Stadtrat. Seit 2013 sei dies nicht mehr der Fall.

Trotz Kürzungen des Aufwands könnten die bisherigen Leistungen in der Gemeinde aufrechterhalten werden, schreibt der Stadtrat. Investieren will Sursee mittels Sonderkrediten in Höhe von 6,8 Millionen Franken vor allem in den Umbau des Schulhauses Neufeld, die Gestaltung des Vierherrenplatzes und die Erweiterung des Alterszentrums St. Martinsgrund 8. (sda)