FINANZEN: Willisau mit über 2 Millionen Franken im Defizit

Die Rechnung von Willisau schliesst fast eine halbe Million Franken schlechter ab als budgetiert. Zudem erhält ein Willisauer Museum eine eigene Briefmarke.

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Blick auf das Städtchen Willisau. (Bild: Keystone)

Blick auf das Städtchen Willisau. (Bild: Keystone)

Die Rechnung der Stadt Willisau schliesst mit einem Minus von 2,07 Millionen Franken ab. Budgetiert war ein Minus von 1,6 Millionen Franken. Die Hauptgründe liegen laut einer Mitteilung des Stadtrates beim Mehraufwand der Verwaltung (106'000 Franken), der Pflegefinanzierung (124'000 Franken) sowie bei Frostschäden, die Mehrkosten beim Winterdienst zur Folge hatten. Dank Einsparungen konnte im Bildungsbereich 123'000 Franken gespart werden.

Die Steuereinnahmen fielen um 600'000 Franken tiefer aus als erwartet. Insgesamt investierte die Stadt 4,4 Millionen Franken. Budgetiert waren 6,5 Millionen Franken. Gründe sind die Wasserversorgung sowie die Neugestaltung der Hauptgasse, die günstiger kommt.

Hinweis: Gemeindeversamlung am 2. Juni

Museum erhält eigene Briefmarke

Die Briefmarke aus Willisau. (Bild: zvg)

Die Briefmarke aus Willisau. (Bild: zvg)

Die Willisauer Instrumentensammlung erhält eine eigene Briefmarke. Pro Patria gibt in drei Serien von 2013 bis 2015 Briefmarken mit Motiven aus kleinen Schweizer Museen heraus. Auf der Briefmarke ist eine mittelalterliche Drehleier, genannt Chifonie, abgebildet. Die Briefmarke kostet 1.50 Franken. 50 Rappen gehen als Taxzuschlag an Pro Patria. Der Erstausgabetag ist der 8. Mai. Pro Patria setzt sich für die Förderung kultureller und sozialer Werke ein.

Mehr Infos: www.propatria.ch

red