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Weihnachten im Bahnhof Luzern – SBB hält sich bedeckt

Auch in diesem Jahr erstrahlen die Gassen Luzerns im Lichtermeer. Die Stadt beteiligt sich neu an der Finanzierung ebendieser. Weniger weihnächtlich dürfte es im Bahnhof werden. Dort findet kein Weihnachtsmarkt mehr statt. Wie es dort in diesem Jahr aussehen wird, darüber gibt die SBB keine Auskunft.
Chiara Zgraggen
Auch auf dem Luzerner Franziskanerplatz gibt es in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt. (Bild: Pius Amrein, Luzern, 3. Dezember 2015)

Auch auf dem Luzerner Franziskanerplatz gibt es in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt. (Bild: Pius Amrein, Luzern, 3. Dezember 2015)

Ab kommendem Wochenende ist kaum ein Gang über den Franziskanerplatz, ums KKL oder durch manch anderem Ort mehr möglich, ohne Glühwein und Weihnachtskerzen zu riechen. Um dieses weihnächtliche Gefühl zu erhalten, bemüht sich der Verein «Weihnachten Luzern». Dieser koordiniert die Märkte und Weihnachtsangebote in der Stadt Luzern. Mit Erfolg, wie Präsident Albert Schwarzenbach feststellt. Im vergangenen Dezember sind nämlich die Tourismuszahlen im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Das freue ihn sehr – auch wenn der Verein daraus kaum Profit ziehe, so Schwarzenbach. «Es ist kein rentables Geschäft. Wir möchten nur etwas Gutes für Luzern machen».

Zur Weihnachtsstimmung gehört auch die Weihnachtsbeleuchtung, die ab Ende November wieder erstrahlen wird. Für André Bachmann der Lichtteam AG, welche für die Beleuchtung in Luzerns Gassen verantwortlich ist, stellt dies keine Selbstverständlichkeit dar. Jährlich belaufen sich die Beleuchtungskosten nämlich auf 200'000 Franken. Diese werden von verschiedenen Parteien getragen, so etwa von EWL sowie vom Ali Fonds oder der City Vereinigung Luzern.

Strom für Weihnachtsbeleuchtung ist vergleichsweise günstig

Übrigens: Die gesamten Kosten für den Strom sind in etwa gleich hoch wie jene für eine Dreizimmerwohnung in derselben Zeit. Teurer sind hier Sanierungen. «Wir haben 40'000 Franken ins Prüfen und Ersetzen von Hausankern investiert», sagt André Bachmann. Diese seien durch den Sturm «Burglind» nicht mehr zuverlässig gewesen. Zur Zahlung hat er erfreuliche Nachrichten: «Die Finanzierung ist für drei weitere Jahre gesichert.» Unterstützung erhalten die Verantwortlichen unter anderem von der Stadt Luzern. Denn: Neu beteiligt sie sich mit 50'000'Franken jährlich. «Wir haben uns bereit erklärt, einen Beitrag für die Beleuchtung der Seebrücke und des Ratshausstegs zu übernehmen», so der Leiter Stadtraum und Veranstaltungen Mario Lütolf.

Im vergangenen Jahr fanden zwischen dem Verein Weihnachtsbeleuchtung Luzern und der Stadt Gespräche statt. Grund hierfür waren die Beleuchtungszeiten. Der Verein wollte die Lichter zu Gunsten der Läden in der Stadt bereits um 12 Uhr einschalten. 13.30 Uhr war ein Kompromiss, welcher nach einer Saison geprüft werden sollte. «Wenn auch weiterhin unterschiedliche Meinungen dazu vorhanden sind, findet der Kompromiss durchaus Anklang und Unterstützung», so Mario Lütolf. Deshalb werden die Lichter auch in diesem Jahr wieder um 13.30 Uhr angeknipst.

«Engelsstimmen» werden 2019 wieder erklingen

Doch nicht nur die Brücken und Gassen werden im Lichtermeer versinken, sondern auch der Europaplatz. Wie bereits die Jahre zuvor wird dort ein Eisfeld vom Luzern Tourismus aufgebaut. Das KKL wiederum hat sein Angebot für dieses Jahr erweitert. «Auf dem Platz auf der Terrasse, wo zu Festivalzeiten ein Pavillon steht, erbauen wird eine Weihnachtswelt. Dort können Gäste das Panorama bei Fondue und Glühwein geniessen», so der Betreiber. Das Angebot besteht vom 24. November bis zum 2. Januar.

Weniger Weihnachtsstimmung kommt im Bahnhof Luzern auf. Die Werbefirma «CP9», die dort in den vergangenen Jahren einen Weihnachtsmarkt mit der «Engelsstimmen-Bühne» veranstaltete, zieht sich aus dem Luzerner Weihnachtsgeschäft zurück (Ausgabe vom 22. September). Ganz verstummen werden die «Engelsstimmen» jedoch nicht. Wie der Präsident des Vereins Weihnachten Luzern und CVP-Grossstadtrat Albert Schwarzenbach sagt, möchte man die «Engelsstimmen» erhalten. «Wir sind mit der Stadt im Gespräch. Wie es scheint, werden die «Engelsstimmen» im kommenden Jahr zum Vögeligärtli zurückkehren», versichert er auf der Medienkonferenz.

Aber ist es nun gänzlich aus für den Adventsmarkt im Bahnhof? Diesbezüglich will die SBB «nicht weiter ins Detail gehen», wie deren Mediensprecher Daniele Pallecchi gegenüber unserer Zeitung sagt. Nur so viel: «Die SBB möchte die Bahnhofsbenützer überraschen.»

Hinweis: Das ganze Programm auf www.luzern.com

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