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Fischer regen sich über neue Gebühren auf

Fischen ist im Kanton Luzern seit Jahresbeginn teuer geworden. Das passt dem Fischereiverband des Kantons Luzern ganz und gar nicht.
Franz Häfliger, Präsident des Fischereiverbands des Kantons Luzern, im Rykenbach in Ebersecken. (Bild: Archiv Roger Grütter / Neue LZ)

Franz Häfliger, Präsident des Fischereiverbands des Kantons Luzern, im Rykenbach in Ebersecken. (Bild: Archiv Roger Grütter / Neue LZ)

Pachtzinse und Patente sind im Kanton Luzern massiv erhöht worden. Mit der Anpassung an die Teuerung hätten die Fischer leben können, nicht jedoch mit der generellen Erhöhung der Gebühren, wie der Fischereiverband des Kantons Luzern in einem Communiqué schreibt.

Der Fischereiverband nennt vier konkrete Beispiele:

  • Sempachersee: Ein Fischer muss für Patente neu 400 Franken jährlich zahlen, statt wie bisher 340 Franken. Ausserkantonale Bewerber zahlen einen Aufschlag von 50 Prozent.
  • Reuss: Patente werden neu vom Kanton und nicht mehr vom Fischereiverein Reuss, der das Gewässer während Jahrzehnten betreute, vergeben. Zahlte ein Fischer für ein Patent an der Reuss (und Kanäle) bisher 250 Franken, sind es neu 400 Franken.
  • Suhre Sursee: Die vier Pächter der Fischenze Suhre müssen einen Aufschlag von 280 auf 380 Franken schlucken.
  • Ebersecken: Für die 3-köpfige Pachtvereinigung Ricken Ebersecken steigt die Jahrespacht von 2160 auf 2335 Franken.


Die Korporation Luzern erhöht die Gebühren, anders als der Kanton, nicht. Die Fischer haben für die Anpassung wenig Verständnis. «Fischer sind nicht nur Nutzniesser, sie erfüllen Hege- und Pflegeaufträge. Für diesen Dienst gibt es statt Wertschätzung als Dank höhere Abgaben», so Franz Häfliger, Präsident des Fischereiverbandes des Kantons Luzern.

Der Verband fordert den Kanton auf, die Finanzierung der Fischerei zu überdenken.

pd/rem

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