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Fischsterben in Oberkirch – unbewilligte Wasserentnahme führt zur Austrocknung des Hofbaches

Die Surseer Staatsanwaltschaft muss sich mit einer Anzeige wegen unbewilligter Wasserentnahme befassen. Die Austrocknung des Hofbaches in Oberkirch führte zu Fischsterben.

(pd/jb) Laut Polizeisprecher Urs Wigger wurde aus dem Hofbach in Oberkirch regelmässig unbewilligt Wasser entnommen. Diese hätten dazu geführt, dass das Fliessgewässer autrocknete. Auch auf Flora und Fauna hatte die Wasserentnahme einen negativen Einfluss: Der Wassermangel über etwa einen Kilometer verursachte ein Fischsterben. Der Schadensbetrag könne derzeit nicht beziffert werden. Jedoch wurde laut Mitteilung der Luzerner Polizei der Verursacher ausfindig gemacht. Er wird bei der Staatsanwaltschaft Sursee zur Anzeige gebracht.

Aus Oberflächengewässern darf, wie bei Grundwasser auch, nur unter Bewilligung Wasser entnommen werden. Mit Ausnahme der grossen Seen und deren Abflüssen haben die Gewässer des Kantons Luzern nämlich eine zu geringe Wasserführung, als dass unkontrolliert Wasser abgezwackt werden könnte. Will jemand aus einem Bach oder einem Fluss Wasser zur Bewässerung, zum Heizen oder zum Kühlen verwenden, so hat diese Person bei der Dienststelle für Umwelt und Energie des Kantons Luzern ein Gesuch zu stellen.

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