FITNESSSTUDIO: Viva Figurstudios: Fitnesscenter wehren sich

Viva Figurstudios AG wirbt nicht nur mit zweifelhaften Botschaften. Auch intern brodelts. Circa 30 Viva-Partnerinnen verliessen das Unternehmen gleichzeitig.

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Yolanda Grisenti vom Fitnesscenter Lady Form in Sursee. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Yolanda Grisenti vom Fitnesscenter Lady Form in Sursee. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Den Weg in die Selbständigkeit hatten sich zahlreiche Viva-Franchise-Nehmerinnen anders vorgestellt, so auch Yolanda Grisenti aus Sursee. Als sie im Februar 2006 in der Altstadt ein Schlankheits-Studio eröffnete, war auch sie felsenfest davon überzeugt, dass sie das Unternehmen zur wirtschaftlichen Blüte führen wird. Schliesslich glaubte sie sich als Franchise-Partnerin der Viva Figurstudios AG gut aufgehoben.

Gebühr von 24 000 Franken
Es kam aber alles anders. Der Weg des Scheiterns zeichnete sich bereits bei der Vertragsunterzeichnung ab. Denn allein die Kosten, welche den Unternehmerinnen monatlich abverlangt werden, belaufen sich ohne Mehrwert-Steuer auf 5000 Franken, 2000 davon für Franchise-Gebühren. Damit der Vertrag überhaupt rechtsgültig wird, haben die Viva-Partnerinnen zusätzlich eine einmalige Gebühr zu entrichten. Im Fall von Grisenti warens 9000, heute sind 24000 Franken.

Thomas Heer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.