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Flossfahrt auf dem Sempachersee: Teamwork ist gefragt

Auf einem grossen Floss können Abenteuerlustige den Sempachersee erkunden. Die Fahrt bietet einige Hindernisse.
Fabienne Mühlemann
Flossfahrt auf dem Sempachersee. (Bild: Boris Bürgisser, Nottwil, 5. September 2019)

Flossfahrt auf dem Sempachersee. (Bild: Boris Bürgisser, Nottwil, 5. September 2019)

In Filmen werden Flösse gebaut, wenn sich die Protagonisten von einer einsamen Insel retten müssen. Im Rahmen von Dynamo Sempachersee kann man eine solche abenteuerliche Flossfahrt in der Realität miterleben. Stationen gibt es rund ums Gewässer. Die Routen führen dem Ufer entlang und die gemächliche Fahrt ist auch für Kinder geeignet. Am Donnerstag konnten wegen Wind und Wetter aber nicht alle Stationen ihren Betrieb aufnehmen. Doch in Nottwil war es möglich.

Zwei Helfer wurden dort zunächst in die Kunst des Flossfahrens eingeweiht. Danach durften auch Floss-Laien das hölzerne Gefährt betreten. Vom Ufer der Seebadi aus betrachtet sah es relativ einfach aus, auf dem Floss zu rudern. Es besteht aus sechs Blechfässern, auf welchen Palettbretter auf einer Fläche von 25 Quadratmetern montiert wurden. Zwölf Personen finden Platz darauf.

Idee eines Floss-Profis

Damit auf dem Floss ein echtes Ruder-Gefühl aufkommt, wurden an Sitzflächen kleine Rädchen angebracht, die auf Schienen vor und zurückfahren. Für echte Profis sollte eine solche Fahrt kaum Probleme bieten, für Unerfahrene wurde das Vorhaben aber doch schwieriger: Welche Seite muss nun stärker rudern? Wie weicht man gekonnt einer Boje aus? Und wie bewegt man die Beine richtig? Doch auch wenn diese Fragen zunächst nicht korrekt beantwortet werden konnten und das Floss mal auf die falsche Seite abdrehte: Ein Fahrt macht wirklich Spass.

Das Konzept hat Fredi Trütsch, Lehrer der Stiftsschule Einsiedeln, entwickelt. Vor einem Jahr ruderte Trütsch mit 30 Schülern in fünf Tagen von Luzern nach Flüelen. Dazu hatten sie ein riesiges Floss gebaut. Das erste habe er vor rund 15 Jahren konstruiert, welches noch eher klein war. Darauf folgte ein zweites. Das nächste Projekt sei dann 75 Quadratmeter gross gewesen und bot Platz für 35 Personen. Dieses habe er extra fürs Dynamo Sempachersee auseinandergenommen. Damit noch viele weitere Personen eine abenteuerliche Flossfahrt erleben können.

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