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FLUCHT: Luzerner Polizei lässt Häftling entkommen

Dank einer sportlichen Meisterleistung gelingt einem gefesselten Häftling in der Stadt Luzern die Flucht – mit einem Sprung über eine zweieinhalb Meter hohe Wand.
(Symbolbild Bruno A. Arnold/Neue LZ)

(Symbolbild Bruno A. Arnold/Neue LZ)

Das passiert sonst nur im Film: Ein Untersuchungshäftling wird im Polizeihauptgebäude an der Kasimir-Pfyffer-Strasse in Luzern befragt. Danach sollen ihn zwei Sicherheitsassistenten der Polizei zurück ins Untersuchungsgefängnis Grosshof in Kriens bringen. Die Hände sind dem Mann auf dem Rücken gefesselt. Auf der Treppe zum Hof kurz vor dem Transportfahrzeug spurtet der 22-jährige Kosovare plötzlich los, springt auf die Kühlerhaube eines geparkten Autos, meistert die zweieinhalb Meter hohe Umfassungswand und flüchtet in die Freiheit. Erst eine Stunde später kann er wieder festgenommen werden.

Ereignet hat sich der Fluchtversuch bereits am 17. Oktober 2006, publik ist er allerdings erst seit heute. Die zwei Sicherheitsassistenten mussten sich nach dem Vorfall einer polizeiinternen Untersuchung stellen. Gemäss Urs Wigger, Sprecher der Luzerner Polizei, lag aber kein Fehlverhalten vor. Um ähnliche Fluchtversuche in Zukunft zu verhindern, sei in der Zwischenzeit nun aber die Distanz der Parkfelder zur Umfassungswand vergrössert worden.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.

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