FLÜHLI: Schon wieder tote Schafe – Wolfsjagd eröffnet

Jetzt ist es passiert: Der Wolf hat in Flühli erneut drei Schafe gerissen. Damit hat das Raubtier sein eigenes Todesurteil besiegelt.

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Dieses Bild vom Luzerner Wolf wurde Ende März von einer Fotofalle in Kriens geschossen. (Bild Kanton Luzern/pd)

Dieses Bild vom Luzerner Wolf wurde Ende März von einer Fotofalle in Kriens geschossen. (Bild Kanton Luzern/pd)

Niemand konnte ahnen, dass der Wolf so schnell wieder zuschlagen würde. In der Nacht auf Donnerstag hat das Raubtier, das im Kanton Luzern allein im Juli 27 Schafe gerissen hatte, auf zwei Alpen in Flühli seine nächsten Opfer gefunden. Auch der Zaun, der die Schafe umgab, konnte den Wolf nicht vor seiner Tat abhalten. Am frühen Morgen hat einer der zwei betroffenen Bauern die toten Schafe entdeckt. Dies bestätigten mehrere Personen gegenüber unserer Zeitung.

Jetzt ist klar: Der Wolf ist zum Abschuss freigegeben. Ausgeführt wird die geplante Tötung des Raubtiers von den kantonalen Jagdaufsehern. Die Abschussbewilligung ist auf 60 Tage befristet und gilt nur innerhalb des Abschussgebiets Fürstei-Schwändelifluh-Schimbrig. Mit der Jagd habe die Tötung des Wolfes nichts zu tun, betonte Josef Muggli schon am Dienstag im Interview mit unserer Zeitung. «Der Wolf ist und bleibt ein streng geschütztes Tier. Es handelt sich hierbei um eine Vollzugsaufgabe.»

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.