FLÜHLI: Vom langen Kampf um eine Hofzufahrt

Eine Hofzufahrt durch die Entlebucher Moorlandschaft wird zum jahrzehnte­langen Zankapfel. Zum Schluss gibts ein Happy End.

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Familie Bieri auf der neuen Zufahrt zum Hof Spierweid. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Familie Bieri auf der neuen Zufahrt zum Hof Spierweid. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

«Es ist nicht nur ein Freudentag», sagt Bergbauer Hans Bieri. Zu lange und nervenaufreibend sei der Kampf für die Hofzufahrt zu seiner Liegenschaft Spierweid in der Gemeinde Flühli gewesen.

Die neue Naturstrasse, die am Mittwoch in feierlichem Rahmen offiziell übergeben wurde, führt direkt durch die geschützte Entlebucher Moorlandschaft. Sie war deshalb heiss umstritten. Natur- und Landschaftsschützer bekämpften das Projekt während Jahrzehnten.

Für eine ganzjährige Bewirtschaftung der Spierweid sei eine Hofzufahrt zwingend, sagt Hans Bieri. Bereits Ende der 1970er-Jahre hätten deshalb entsprechende Pläne bestanden.Mit grosser Beharrlichkeit haben Bieris die 1,4 Kilometer lange Hofzufahrt durchgesetzt. Von den Gesamtkosten von 720 000 Franken entfallen auf die Eigentümer rund 150 000 Franken. Den Rest übernehmen Bund, Kanton Luzern und Gemeinde Flühli.

«Es hat viele Kompromisse von allen Seiten gebraucht. Es war ein langer Weg, der jetzt mit einem Happy End endet», zieht Bauer Bieri Bilanz.

Hans R. Wüst

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.