FLUGLÄRM: BAZL überprüft Trainingsräume für Luftwaffe

Für Ausbildungsflüge mit dem PC-21 wurden vor einem Jahr durch das BAZL zwei Trainingsräume verfügt: «Hohgant» und «Speer». Nun soll es wieder etwas ruhiger werden – vorerst.

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Ein PC-21-Flugzeug der Armee. (Bild Swiss Air Force/pd)

Ein PC-21-Flugzeug der Armee. (Bild Swiss Air Force/pd)

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) und die Luftwaffe werten zurzeit Stellungnahmen der betroffenen Kantone und aviatischer Kreise aus, wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Dienstag mitteilte.

Die Trainingsräume «Hohgant» (Gebiet zwischen Thun, Susten, Buochs und Wolhusen) und «Speer» (Glarusgebiet) wurden im August 2008 eingerichtet und waren auf ein Jahr befristet. Ab dem kommenden 20. August bis Ende 2010 wird die Armee keine Ausbildungsflüge mit dem Propeller-Schulflugzeug PC-21 mehr durchführen und damit die beiden gesicherten Lufträume auch nicht mehr beanspruchen. Laut Mitteilung finden zwar in diesen Gebieten noch Flüge mit PC-21 statt, allerdings in vermindertem Ausmass und ohne Einschränkungen für den zivilen Flugverkehr.

Für die Ausbildungsflüge künftiger Kampfjet-Piloten wurde der zivile Verkehr in den Trainingsräumen aus Sicherheitsgründen eingeschränkt, weil die Piloten in gewissen Schulungsphasen intensiv Instrumente bedienen müssen und dadurch den Luftraum nicht ausreichend beobachten können.

ap/scd