Fluglärm – das sagt die Luftwaffe

Die Biosphäre Entlebuch droht der Schweizer Luftwaffe mit Schadenersatzklagen wegen des Fluglärms. Die Luftwaffe nimmts gelassen – und verweist auf Gespräche.

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Der Direktor des Unesco Biosphärenreservates Entlebuch,Theo Schnider in der Moorlandschaft Mettelimoos welche zur Biosphäre Entlebuch gehört. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Der Direktor des Unesco Biosphärenreservates Entlebuch,Theo Schnider in der Moorlandschaft Mettelimoos welche zur Biosphäre Entlebuch gehört. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Theo Schnider, Direktor der Biosphäre Entlebuch, ist verärgert. Grund dafür ist der Fluglärm über dem Entlebuch, weswegen letzte Woche mehrere Touristen abgereist seien. «Wir prüfen nun eine Schadenersatzklage», teilte er der Beschwerdestelle Fluglärm des Bundes letzte Woche mit.

Gegenüber unserer Zeitung erklärt Schnider zudem: «Langfristig muss das Entlebuch rechtlich als Luftruhezone ausgeschieden werden. Trainingsflüge mit PC-21 haben da keinen Platz mehr.»

«Eher an der oberen Grenze»

Jürg Nussbaum, Sprecher der Luftwaffe, räumt zwar ein, dass der Fluglärm am letzten Donnerstag «eher an der oberen Grenze» gewesen sei. Er sagt aber gleichzeitig, dass die Luftwaffe im Rahmen ihrer Möglichkeiten Rücksicht auf die Sommerferien nehme. Zudem verweist er auf Gespräche mit der Luzerner Regierung, die Ende September stattfinden sollen. Man sei am Datensuchen, lässt Alexander Lieb, stellvertretender Sekretär des Luzerner Justiz- und Sicherheitsdepartements, verlauten.

Benno Mattli

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