Fluglärm: Schärli verhandelt mit Luftwaffenchef

Der Protest von Luzern bei der Luftwaffe zeigt Wirkung: Deren Chef Markus Gygax will nun mit Sicherheitsdirektorin Yvonne Schärli debattieren – über einen Kompromissvorschlag.

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Die Patrouille Suisse über dem Vierwaldstättersee: rechts unten Kastanienbaum, in der Mitte die Nase des Bürgenstocks und links Hertenstein. (Bild: Schweizer Luftwaffe)

Die Patrouille Suisse über dem Vierwaldstättersee: rechts unten Kastanienbaum, in der Mitte die Nase des Bürgenstocks und links Hertenstein. (Bild: Schweizer Luftwaffe)

Im Mai kam es zum Eklat: Bei einem Treffen mit Yvonne Schärli und weiteren Luzerner Kantonsvertreter zeigte sich die Luftwaffe ein weiteres Mal nicht verhandlungsbereit, was den Fluglärm über Luzern anbelangt. Schärli sagte daraufhin im Parlament: «Da mache ich nicht mehr mit.» Sie kündigte an, solchen Treffen künftig fernzubleiben. «Das habe ich so in meinen acht Jahren noch nie erlebt. Weder von einem Bundesrat noch von einem Departement», sagte sie an die Adresse von VBS-Chef Ueli Maurer. Bisher seien Verhandlungen immer möglich gewesen. «Wir wollen angehört werden», so Regierungsrätin Schärli.

Gygax suchte das Gespräch

Nun lenkt die Luftwaffe offenbar ein und bemüht sich um Schadensbegrenzung. Luftwaffenchef Markus Gygax hat sich in einem Brief an Schärli gewandt. Sie arbeitet derzeit an einem «Kompromissvorschlag» für veränderte Betriebszeiten des Flugplatzes Emmen.

Thomas Oswald

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