FLUGMEETING: Flugkünstler setzen sich in Emmen in Szene

Flugzeuge und Helikopter aller Genera­tionen sorgten am Samstag in Emmen für Spektakel. Dabei gab es eine Schweizer Premiere – und einen kleinen Zwischenfall.

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Das Flugmeeting in Emmen. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Das Flugmeeting in Emmen. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Die Flugschau mit den Tigern der Patrouille Suisse, das PC-7-Team sowie der brandneue Airbus 330 der Swiss, das waren die Highlights des heutigen Flugmeetings in Emmen. 45000 Zuschauer liessen sich trotz regnerischem Wetter das Spektakel nicht entgehen. Am Vormittag drehte der Airbus tief über dem Flugplatz Emmen seine Runden, begleitet von sechs Tiger Kampfjets. Das PC-7-Team beeindruckte danach durch schnelle Wechsel der Formationen und waghalsige Manöver. Am Nachmittag traten dann PC-7, Tiger und F-18 das erste Mal überhaupt im gemeinsamen Verband auf.

Nebst den Flugzeugen aus allen Generationen waren auch Helikopter und Fallschirmspringer im Einsatz. Ein Helikopter brachte die Einzelteile für den Bau eines Chalets und die Bergung eines Verletzten im Rega-Helikopter wurde vorgeführt.

Das Flugmeeting stand ganz im Zeichen des Jubiläumsjahres «100 Jahre Luftfahrt in der Schweiz». Genau vor 100 Jahren häuften sich für die Schweizer Luftfahrt bedeutende historische Ereignisse, etwa der erste Flug eines Motorflugzeuges. Entsprechend waren auch in der Ausstellung am Boden Nachbauten von Pionierflugzeugen zu sehen.

Die Organisatoren waren in Anbetracht des Wetters zufrieden mit dem Besucheraufmarsch und zogen insgesamt eine positive Bilanz. Trotz eines kleinen Zwischenfalls am frühen Nachmittag: Ein kleines Zivilflugzeug musste bei der Landung noch mal durchstarten und setzte danach ungewohnt hart auf. Der Flugbetrieb musste für eine halbe Stunde unterbrochen werden. Die beiden Co-Piloten waren die einzigen Insassen. Der eine ist unverletzt, der andere befindet sich zur Abklärung im Spital.

Jan Flückiger