Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

FLUGPLATZ EMMEN: Knapp 10'000 Unterschriften für die Begrenzung des Fluglärms

Bundesrat Parmelin wurden am Dienstag über 9800 Unterschriften für eine Begrenzung der Kampfjtetbewegungen auf dem Flugplatz Emmen übergeben.
Knapp 10'000 Unterschriften wurden Parmelin zur Begrenzung des Fluglärms überreicht. (Bild: Luzius Hafen)

Knapp 10'000 Unterschriften wurden Parmelin zur Begrenzung des Fluglärms überreicht. (Bild: Luzius Hafen)

Die Petition ist ein deutliches Zeichen aus der Region, die betroffene Bevölkerung ernstzunehmen, so der Schutzverband der Bevölkerung um den Flugplatz Emmen. Sie verlangen jedoch nicht etwa, den Flugplatz vollständig zu schliessen.

Die Petionärinnen und Petionäre wollen eine sechswöchige Sommerpause und die Begrenzung der Kampfjetbewegungen auf 3'000 pro Jahr erreichen - so viele sind auf dem Flugplatz Emmen in den letzten zehn Jahren erfolgt. Künftig soll jedoch die Zahl auf 5'000 gesteigert werden, was für den dicht besiedelten Raum nicht mehr erträglich wäre.

Grund für die geplante Steigerung ist die Schliessung des regelmässigen Militärflugbetriebs in Sitten VS. Auch die anderen beiden verbleibenden Flugplätze Payerne VD und Meiringen BE sind betroffen von zusätzlichen Jetbewegungen. Die vierwöchigen Jetflugpausen im Sommer bleiben erhalten.

Von Maurer abgelehnt

Bereits Parmelins Vorgänger, der damalige Verteidigungsminister Ueli Maurer, hatte 2012 eine Petition des SFE erhalten. Darin forderten fast 6000 Personen ebenfalls eine sechswöchige Sommerflugpause und die Begrenzung des Kampfjet-Lärms.

Maurer lehnte die Forderung in der Folge ab. Die Luftwaffe versuche, ihren Betrieb im Sommer so weit wie möglich zu reduzieren. Es könnten aber nicht mehr als zwei Flugplätze gleichzeitig pausieren, denn die Luftwaffe müsse auch im Sommer ihre Aufträge erfüllen.

Zudem wies er darauf hin, dass der Flugplatz Emmen und die dort ansässigen Betriebe der armasuisse und der RUAG verhältnismässig viele Arbeitsplätze anbieten würden. Der Bundesrat hielt zudem fest, dass die Zahl der Flugbewegungen in Emmen seit dem Jahr 2000 stark zurückgegangen sei. Damals seien 8000 Jetbewegungen gezählt worden bei einem total von 17'000 Flugbewegungen.



pd/elo/sda

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.