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FLUGUNFALL: Flugzeugabsturz in Arosa: Todesopfer stammen aus Greppen und Weggis

Bei einer Flugshow in Arosa ist am Samstagnachmittag ein Flieger abgestürzt. Beide Insassen kamen dabei ums Leben. Bei den Opfern handelt es sich um einen 73-jährigen Mann aus Greppen und eine 69-jährige Frau aus Weggis. Beide waren in der Region bekannt.
Überreste des Flächenfliegers, der nach dem Start mit der Stahlseilbrücke kollidierte. (Bild: Kantonspolizei Graubünden (Arosa, 24. März 2018))

Überreste des Flächenfliegers, der nach dem Start mit der Stahlseilbrücke kollidierte. (Bild: Kantonspolizei Graubünden (Arosa, 24. März 2018))

Die Meldung des Flugunfalls ging gegen 15.15 Uhr bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Graubünden ein. Der sogenannte Flächenflieger habe sich nach der Kollision mit einer Stahlseilbrücke überschlagen, sich in den Stahlseilen verwickelt und sei in Brand geraten, schreibt die Polizei.

Die 69-jährige Passagierin verstarb noch auf der Unfallstelle, der 73-jährige Pilot starb in der Nacht auf Sonntag im Spital. Wie Recherchen unserer Zeitung zeigen, handelt es sich dabei um Leo Caminada aus Greppen. Seine Tochter bestätigt den Todesfall auf Anfrage, will sich aber nicht weiter zu den Geschehnissen äussern. Ebenso bestätigt sie, dass es sich bei der Passagierin um Dora Geering aus Weggis handelt. 36 Jahre lang führte sie zusammen mit ihrem Mann das Hotel Beau Rivage. Das Paar ging 2013 in Pension und verkaufte das Hotel.

Caminada war ein sehr erfahrener Segelflieger, Helikopter- und Gletscherpilot. Unter anderem flog er 1984 zusammen mit Papst Johannes Paul II im Superpuma durch die Schweiz. Zudem war Caminada über 50 Jahre lang Bergführer. 1990 machte er eine Bergtour mit dem damaligen Bundesrat Adolf Ogi.

Von 1972 bis 1982 stand der ausgebildete Forstingenieur in Diensten des Königs von Bhutan im Himalaya-Gebiet. Bis zu seinem Tod führte er zusammen mit seiner Tochter in Baar ein Versicherungsunternehmen, das sich auf Fragen rund um Aviatik spezialisiert ist.

kük/mvg

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