FLUGZEUG-BAU: Die Pilatuswerke verzeichnen Rekordzahlen

Die Pilatus Flugzeugwerke AG in Stans kann im Jahr 2008 sehr gute Zahlen verzeichnen. Der Umsatz hat 661 Millionen Franken betragen.

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Ein Arbeiter der Pilatus Flugzeugwerke AG bei der Montage. (Archivbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Ein Arbeiter der Pilatus Flugzeugwerke AG bei der Montage. (Archivbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Trotz höherem Umsatz fiel das Betriebsergebnis der Pilatus Flugzeugwerke AG in Stans mit 55 Millionen Schweizer Franken leicht tiefer aus als im Vorjahr. Wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heisst, liegt der Grund dafür vor allem beim schwachen US-Dollar.

Von diesem guten Jahr sollen auch die Mitarbeiter profitieren: sie erhalten laut Mitteilung eine Gewinnbeteiligung von mehr als einem Monatslohn.

Der neue PC-12 NG läuft gut
Insgesamt verliessen 114 Flugzeuge die Werkhallen von Stans. Am 28. März 2008 konnte der neue PC-12 NG in Europa und in den USA zertifiziert werden, schreibt die Pilatus weiter. In der Zwischenzeit wurde das Flugzeug auch in Kanada, Brasilien, Südafrika, Australien und Russland zertifiziert. Inzwischen wurden 73 Stück ausgeliefert.

2008 konnte unter anderem ein Vertrag für die Cockpit-Umrüstung von zehn PC-7 der Schweizer Luftwaffe unterzeichnet werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Ausserdem seien drei neue und zwei Occasions Pilatus Porter PC-6 verkauft worden. Für den mittlerweile 50-jährigen Pilatus Porter wird nun ein modernes Glas-Cockpit entwickelt.

100 Lehrlinge im Unternehmen
Pilatus ist die grösste Arbeitgeberin im Kanton Nidwalden. Damit verbunden ist die Verantwortung für die berufliche Ausbildung von jungen Menschen aus der Region. Ab August 2009 sollen es mit dem Kunststofftechnologen als neunten Beruf 100 Lernende sein.

Aus der Finanzkrise in den USA wurde eine globale Wirtschaftskrise. Das Ausmass der schlechten Zahlen nimmt immer bedrohlichere Formen an. Dennoch sieht Pilatus seine Chancen auf dem Markt als «zufriedenstellend» an.

ana