FLUSSUNGLÜCK: Beim Toten handelt es sich um den Malterser

Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Bei der in der Aare bei Bannwil im Oberaargau gefundenen Leiche handelt es sich eindeutig um den verunglückten Durchdiener aus Malters.

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Rettungskräfte bei der Suche nach dem Vermissten. (Bild EQ)

Rettungskräfte bei der Suche nach dem Vermissten. (Bild EQ)

Er wurde durch das rechtsmedizinische Institut der Universität Bern identifiziert, wie die Militärjustiz am Donnerstag mitteilte. Die Untersuchungen laufen weiter. Die definitiven gerichtsmedizinischen Untersuchungsergebnisse, welche Hinweise zur Todesursache und dem Unfallhergang geben könnten, wurden nicht vor Ende kommenden Juli erwartet. Am Samstag findet in Malters ein Abschiedsgottesdienst statt, an dem unter anderem Verteidigungsminister Ueli Maurer teilnehmen wird.

Der 21-jährige Angehörige des Katastrophenhilfe Bereitschaftsverbands war am vergangenen 26. Mai mit der Erstellung von Bauten zu Gunsten des Eidgenössischen Pontonierwettfahrens von Ende Juni in Aarwangen beschäftigt. In der Mittagspause ging er gemeinsam mit zwei anderen Kollegen ins Wasser. Sie hatten keine Schwimmwesten getragen. Der Innerschweizer geriet dabei in Schwierigkeiten und konnte nicht mehr gerettet werden. Zivile und militärische Rettungskräfte bargen daraufhin nach einer intensiven Suche am vergangenen Dienstagmorgen bei Bannwil eine männliche Leiche.

ap/scd