FLUSSUNGLÜCK: Leiche gefunden – wohl Rekrut aus Malters

Die Leiche des vor einer Woche in der Aare vermissten Rekruten ist möglicherweise gefunden worden. Zivile und militärische Rettungskräfte bargen bei Bannwil im Oberaargau einen Körper.

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Rettungskräfte bei der Suchaktion bei der Aare. (Bild EQ)

Rettungskräfte bei der Suchaktion bei der Aare. (Bild EQ)

Dies bestätigte ein Sprecher der Armee in einem vorab veröffentlichten Bericht der «Tagesschau». Ob es sich tatsächlich um den Vermissten handelt, war vorerst nicht klar. Zivile und militärische Rettungskräfte hatten am Dienstag die Suche nach dem Vermissten wieder aufgenommen. Sie bargen kurz vor 10 Uhr bei Bannwil einen Körper aus dem Wasser. Die Leiche werde nun am gerichtsmedizinischen Institut in Bern untersucht und identifiziert, wie es weiter heisst. 

Der 21-jährige Durchdiener des Katastrophenhilfe Bereitschaftsverbands war am 26. Mai mit der Erstellung von Bauten zu Gunsten des Eidgenössischen Pontonierwettfahrens von Ende Juni in Aarwangen beschäftigt. Er kam dabei in und neben der Aare zum Einsatz. Während der Mittagspause – also ausserhalb des Dienstes – ging er zusammen mit zwei anderen Kollegen ins Wasser, um zu schwimmen. Sie hatten keine Schwimmwesten getragen. Gemäss Dienstbefehl ist den Angehörigen des Verbandes das Schwimmen aber grundsätzlich verboten.

ap