FÖRDERGELDER: Luzern ist Schlusslicht bei den Solaranlagen

Nirgends in der Schweiz werden Solaranlagen so wenig gefördert wie in Luzern. Auch die neuen Pläne des Kantons seien nicht besonders effizient, kritisiert der Fachverband Swissolar.

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Montage einer Solaranlage. (Bild Roger Grütter/Neue LZ)

Montage einer Solaranlage. (Bild Roger Grütter/Neue LZ)

Kein Kanton ist so knauserig wie Luzern, wenn es um die Förderung von Solaranlagen geht. An eine 15'000 Franken teure Anlage steuert der Kanton nur rund 2800 Franken bei – in Zug sind es mehr als doppelt, im Kanton Basel-Stadt sogar rund dreimal so viel.

Luzern ist vor allem am Ende der Rangliste, weil es nicht möglich ist, die Kosten für Solaranlagen von den kantonalen Steuern abzuzuziehen – dies im Gegensatz zu allen anderen Kantonen.

Kürzlich hat der Luzerner Kantonsrat beschlossen, dass ab 2014 ein Solarkataster erstellt wird. Dieser soll zeigen, welche Dächer im Kanton für die Erstellung von Solaranlagen geeignet sind. Der Fachverband Swissolar kritisiert, es gebe effizientere Möglichkeiten. Es würde mehr Sinn machen, in spezielle Fördermassnahmen (etwa in Anlagen auf Dächern von Mehrfamilienhäusern) zu investieren und einen Steuerabzug für solche Anlagen in die Wege zu leiten.

lm.

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am 8. Juli in der «Neuen Luzerner Zeitung».