FOLKLORE: Fasnächtler retten den Jodlerklub Pilatus

Aussergewöhnliche Rettungsaktion für den Stadtluzerner Jodlerklub Pilatus: Eine Gruppe von Fasnächtlern ist an der Generalversammlung am Freitag dem Verein beigetreten und hat die Mehrheit im Vorstand übernommen.

Drucken
Teilen
Beat Felder, der neue Präsident des Jodlerklubs Pilatus (links) und Ehrenpräsident Josef Niederberger. (Bild Pius Amrein / Neue LZ)

Beat Felder, der neue Präsident des Jodlerklubs Pilatus (links) und Ehrenpräsident Josef Niederberger. (Bild Pius Amrein / Neue LZ)

Der neue Präsident heisst Beat Felder, der an der Fasnacht das «JoDuFäscht» initiiert hatte. Insgesamt 37 Fasnächtler zwischen 25 und 60 Jahren hätten sich für den Verein interessiert, der bisher noch aus etwa einem Dutzend Sänger zwischen 55 und 82 Jahren bestand. Die bisherigen Mitglieder waren mit der Rettungsaktion einverstanden.

Die musikalische Leitung übernimmt Iren Kiser, die den neuen Mitgliedern auch Nachhilfe im Jodeln erteilt. «Wir fangen bei Null an», sagt Beat Felder. Und er schmunzelt: «Im Moment sind wir noch ein Drittliga-Club. In zwei Jahren wollen wir aber der beste Jodlerklub in Luzern sein.»

Guido Felder