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FORSCHUNG: Hochschule Luzern tüftelt künftig auch in Dübendorf

Mit einem symbolischen Spatenstich haben Vertreter aus Politik und Forschung am Dienstag den Baubeginn des modularen Forschungs- und Innovationsgebäudes «NEST» auf dem Dübendorfer Empa-Gelände gefeiert. An dem Forschungsprojekt ist auch die Hochschule Luzern beteiligt.
Nicht nur in den bisherigen Räumlichkeiten wie hier in Horw, ist die Hochschule Luzern aktiv. Zukünftig kann in einem Haus in Dübendorf geforscht werden. (Bild: Archiv Neue LZ)

Nicht nur in den bisherigen Räumlichkeiten wie hier in Horw, ist die Hochschule Luzern aktiv. Zukünftig kann in einem Haus in Dübendorf geforscht werden. (Bild: Archiv Neue LZ)

Im neuartigen Forschungshaus sollen in den nächsten Jahren zukünftige Wohn- und Arbeitsformen, neue Konstruktionsmethoden und neue, energieeffiziente Technologien erprobt werden. Bei «NEST» handelt es sich um ein gemeinsam finanziertes Projekt von Wirtschaft, Forschung und öffentlicher Hand. Auf wissenschaftlicher Seite sind neben Empa und Eawag auch die ETH Zürich und EPF Lausanne sowie die Hochschule Luzern beteiligt, wie Empa und Eawag gemeinsam mitteilten.

Das «NEST»-Gebäude besteht aus einem Grundgerüst, dem sogenannten «Backbone» mit drei offenen Plattformen. Auf diesen können dann mehrere unabhängige Forschungs- und Innovationsmodule installiert werden. In diesen sogenannten «Units» sollen laut Mitteilung zukünftige Wohnungen, Büro- und Konferenzräume unter alltagsnahen Bedingungen erforscht, erprobt und weiterentwickelt werden.

Zudem lassen sich im NEST auch Energieflüsse und Versorgungstechnik der Häuser von morgen erforschen. Die einzelnen Forschungsmodule werden vom Grundgerüst mit Wasser, Wärme, Elektrizität und Internetanschluss versorgt. Die Nutzungsdaten der einzelnen Module werden detailliert ausgewertet.

Grössere Risiken, mehr Erkenntnisse

Dank der austauschbaren «Units» könnten im NEST grössere Risiken eingegangen werden als in einem herkömmlichen Bau. Dies beschleunige den Erkenntnisgewinn, schreiben Empa und Eawag. Bis Ende 2015 sollen die ersten Module installiert sein.

Vier Teams hätten mit der Umsetzung ihrer Module bereits begonnen. So tüftle die Hochschule Luzern an einem Büro der Zukunft und die EPF Lausanne erforsche ein vorgefertiges Wohnmodul, das auf bestehende Häuser aufgesetzt werden kann.

Das Modul «HiLo» der ETH Zürich enthalte neben einer innovativen Leichbaukonstruktion eine spezielle Fassade, die beim Bau und im Betrieb möglichst wenig Energie verbrauchen soll. Und im Projekt «Vision Holz» der Empa entstehe ein Studierendenapartment aus neuartigen Materialien auf Holzbasis.

sda

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