FOTOVOLTAIK-ANLAGEN: Feuerwehr lässt Häuser abbrennen

Häuser mit Fotovoltaik-Anlagen sind für Feuerwehren lebensgefährlich. Es drohen Stromschläge. Nun wird gehandelt.

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Dieser Landwirtschaftbetrieb in Ruswil verfügt über eine Fotovoltaik-Anlage. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Dieser Landwirtschaftbetrieb in Ruswil verfügt über eine Fotovoltaik-Anlage. (Bild Pius Amrein/Neue LZ)

Es ist ein Horrorszenario: Nach einem Brandalarm rückt die Feuerwehr aus, um das lodernde Feuer zu löschen, das auf einem Bauernhof im Luzerner Hinterland wütet. Weil die Fotovoltaik-Anlage, die den Strom für das Gebäude erzeugt, nicht ausgeschaltet werden kann, besteht die Gefahr von Stromschlägen. Dieser Gefahr will der zuständige Kommandant seine Leute nicht aussetzen. Deshalb lässt er das Haus – nachdem alle Bewohner in Sicherheit gebracht worden sind – niederbrennen.

Dieses Beispiel ist zwar fiktiv, doch Beat Müller aus Rothenburg, Generalsekretär der Feuerwehr Koordination Schweiz (FKS), weiss: «Es kommt immer wieder vor, dass die Feuerwehr ein Objekt kontrolliert herunterbrennen lassen muss, auch um umliegende Gebäude zu schützen.» Aber die Sicherheit der Feuerwehrleute stehe nun mal an oberster Stelle.

Daniel Schriber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.