Frage nach Positionierung der Fanarbeit

Ein Fanarbeiter war Augenzeuge, als FCL-Chaoten auf einer deutschen Raststätte gewütet haben. Wird er der Polizei die Namen der Täter nennen? Und was sagt der FCL, der wohl gebüsst wird?

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Ein FCL-Supporter ist nach der roten Karte gegen Dimitar Rangelov ziemlich aufgebracht. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Ein FCL-Supporter ist nach der roten Karte gegen Dimitar Rangelov ziemlich aufgebracht. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Zusammen mit 240 FCL-Fans war Fanarbeiter Christian Wandeler in der Nacht auf Donnerstag unterwegs ins belgische Genk, wo der FC Luzern abends ein Europa-League-Qualifikationsspiel austrug.

Als die Fanbusse auf der deutschen Raststätte Breisgau Ost Halt machten, zündeten Chaoten Pyros, verschmierten Wände und deckten die Tankstelle mit 200 bis 300 Fan-Aufklebern ein. Hinzu kam ein Diebstahl im Tankstellenshop. Das Resultat: 12'000 Franken Sachschaden. Auch beim Spiel zündeten die Luzerner im Stadion von Genk verbotene Pyro-Fackeln.

Wandeler hat das als Augenzeuge alles miterlebt. Damit stellt sich die Frage: Wird Wandeler der Polizei die Namen der Chaoten verraten? Interessant ist diese Frage vor allem vor dem Hintergrund, dass die Fanarbeit Luzern zu einem grossen Teil mit öffentlichen Geldern von Stadt und Kanton finanziert wird. Stadt und Kanton haben ein eminentes Interesse, Chaoten dingfest zu machen.

Benno Mattli/Jérôme Martinu

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