FRAUENRECHTE: Gleichstellungsdiskussionen in Luzern

Eine Delegation machte auf ihrer «Tour de Suisse féministe» in Luzern Halt. Darunter waren Frauen aus Südafrika, Frankreich, Pakistan, Burkina Faso, Deutschland, Australien und vielen weiteren Ländern.

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Auf Einladung des Kantons und der Universität Luzern wurde die Delegation des Dachverbandes «International Alliance of Women», eine von der Uno akkreditierte weltweite Frauenorganisation, am (gestrigen) Dienstag im Regierungsgebäude von Personen empfangen, die sich seit Jahren für die Gleichstellung von Frau und Mann in Luzern einsetzen – sei es in der Politik, in Frauenorganisationen, im Bildungsbereich oder in der öffentlichen Verwaltung, wie die Staatskanzlei mitteilte. Anlass war das 100-jährige Bestehen des Schweizerischen Verbandes für Frauenrechte.

«Gemeinsam und vernetzt»
Regierungsrat Markus Dürr wies in seinem Grusswort auf die Bedeutung von Vernetzung und Austausch für gesellschaftlichen Wandel hin. Chancengerechtigkeit und Integration für alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter, Behinderung und sexueller Orientierung – diese grosse gesellschaftliche Herausforderung könne nur gemeinsam und vernetzt angegangen werden.

Thematische Inputs führten die Gäste ein in die Thematik der Gleichstellung von Frau und Mann in Luzern. Die drei Referentinnen von Kanton, Universität und Nichtregierungsbereich zeigten auf, was bisher erreicht wurde und wo nach wie vor Handlungsbedarf besteht, bis die tatsächliche Gleichstellung von Frau und Mann erreicht ist. Die «Tour de Suisse féministe» führt die internationalen Gäste weiter Richtung Bern, Estavayer-le-Lac und Genf.

scd