«FREIRAUM»-DISKUSSION: Die IG Kultur hat zum runden Tisch eingeladen

Auf Montag hatte die Interessen­gemeinschaft IG Kultur Vertreter der Aktion Freiraum, Kulturbetrieben, Parteien und Medien. zu einer Diskussion über «Freiräume – Südpol – Freie Kultur» eingeladen. Während zwei Stunden sprachen die 28 Anwesenden über die aktuelle Situation in Luzern.

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Szene von der Begehung des Südpol-Rohbaus. Eröffnet werden soll das neue Kulturzentrum im kommenden November. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Szene von der Begehung des Südpol-Rohbaus. Eröffnet werden soll das neue Kulturzentrum im kommenden November. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Eingeladen waren Vertreter der Aktion Freiraum, der IKU BOA, der JUSOS, der Jungen Grünen, vom Treibhaus, dem Sedel, vom La Fourmi, der Schüür, dem Südpol und von Radio 3fach.

Thema war der Kulturwerkplatz «Südpol». Niemand der Anwesenden sprach diesem neuen Kulturort seine Existenzberechtigung ab, aber die Aussprache zeigte deutlich, dass der Südpol wegen seiner Lage, seiner Positionierung und des publizierten Konzeptes von den Diskutierenden als keine Alternative zur geschlossenen Boa angesehen wurde, wie es in einer Medienmitteilung der Aktion Freiraum heisst.

Südpol kein adäquater Boa-Ersatz
Die Vorbehalte dem Südpol gegenüber gründeten in erster Linie «in einem unterschiedlichen Kulturverständnis und -angebot, das in unserer Stadt brach liegt und das vom Südpol nicht wieder zum Leben erweckt werden wird», heisst es weiter. Die von der Stadt ausgewählte Trägerschaft wie auch die hierarchische Struktur der Geschäftsleitung würden bei vielen auf Unbehagen stossen.

Die anwesenden Institutionen würden sich inskünftig regelmässig mit der IG Kultur treffen und sich über die Situation und ihre Entwicklung austauschen. Zudem fordert die Aktion Freiraum im Communiqué die IG Kultur wie auch die Stadt Luzern auf, «sich auch für selbstbestimmte, autonome Kulturvermittlung und -räume in unserer Stadt einzusetzen und die dahingehenden aktuellen Bestrebungen aktiv zu unterstützen – und nicht bloss als lästiges Übel wegzusperren».

scd