Freiraumkonzept für Quartier Feldbreite bewilligt

Der Gemeinderat von Emmen hat das Freiraumkonzept für das künftige Quartier Feldbreite bewilligt - dies noch vor den ersten Bauprojekten. Dadurch soll das Quartier von Anfang an als Einheit wahrgenommen werden.

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So sieht der neue Feldbreiteplatz aus: Er ist vielseitig nutzbar und gross genug, dass auch einmal ein Quartierfest oder ein Markt stattfinden kann. (Bild: PD)

So sieht der neue Feldbreiteplatz aus: Er ist vielseitig nutzbar und gross genug, dass auch einmal ein Quartierfest oder ein Markt stattfinden kann. (Bild: PD)

Das kürzlich vom Gemeinderat Emmen bewilligte Freiraumkonzept bildet zusammen mit dem Bebauungsplan die rechtlichen Grundlagen für die bauliche Entwicklung im künftigen Quartier Feldbreite. Somit sei schon vor den ersten Bauprojekten klar, wie die Umgebung im Quartier gestaltet werden soll, wie es in einer Mitteilung der Verantwortlichen heisst.

Heckenzimmer geplant

Die Erarbeitung des Freiraumkonzeptes sei bewusst vorgezogen worden, damit das Quartier als Einheit wahrgenommen werde. Das Freiraumkonzept basiert auf dem 2010 von Müller Illien Landschaftsarchitekten gewonnenen Wettbewerb. So soll auf dem zentralen Feldbreiteplatz ein Treffpunkt entstehen und über das gesamte Areal ist eine Parklandschaft mit Wegen, Bäumen und Sträuchern geplant. Auch so genannte Heckenzimmer sind geplant, die den Bewohnern eine Rückzugsmöglichkeit im Freien bieten sollen.

Die Baustelle ist auch eine Müllhalde. Alles, was die Bewohner nicht mehr brauchen, haben sie zurückgelassen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
22 Bilder
Der ganze Rückbau kostet rund 1,5 Millionen Franken. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Mitte Juli 2012 sind die Asbestarbeiten beendet. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Sämtliche Elektrizitäts- und Wasserleitungen sind schon zurückgebaut. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Die Häuser müssen feinsäuberlich zerlegt werden... (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
... und können nicht einfach abgerissen werden. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
In ein paar Jahren entsteht für rund 500 Millionen Franken eine moderne Überbauung... (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
... mit bis zu 800 neuen Wohnungen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
Läuft alles nach Plan, kann der Neubau 2013 beginnen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)
30.05.2012: Rückbau im Schindlerdörfli in Emmen (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Weil unter anderem Asbest gefunden wurde, treffen die Arbeiter spezielle Vorsichtsmassnahmen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Auf dem 100'000 Quadratmeter grossen Feldbreite-Areal zwischen Mooshüsli-Schwimmbad und Emmencenter soll ein komplett neues Quartier entstehen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Für rund 500 Millionen Franken werden in 10 bis 15 Jahren rund 800 Miet- und Eigentumswohnungen, Gewerberäume, Restaurants und ein Park erstellt. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)
Das ist geplant. (Bild: Neue LZ)
Ein Gebäude des Siegerprojekts «Pilatus», das ab Anfang 2013 in der Feldbreite gebaut werden soll. (Bild: PD)
Solche Häuser fielen dem Abriss zum Opfer. (Bild: Archiv Neue LZ)
Ein ganzes Quartier wird dem Erdboden gleich gemacht, fotografiert Anfang 2008. (Bild: Archiv Neue LZ)
So sieht der neue Feldbreiteplatz aus: Er ist vielseitig nutzbar und gross genug, dass auch einmal ein Quartierfest oder ein Markt stattfinden kann. (Bild: PD)
Feldbreitepark: Sanft geschwungene Fusswege, die Bepflanzung mit Sträuchern und unterschiedlich hoch wachsenden Baumsorten sowie durch Hecken geschützte Rückzugsmöglichkeiten geben dem Quartier eine neue Identität. (Bild: PD)
Das Freiraumkonzept definiert die Gestaltung der öffentlichen Freiräume (Zufahrten, Plätze und Wegnetz). (Bild: PD)
Die Heckenzimmer: Rückzugsmöglichkeiten für die Quartierbewohner (Bild: PD)
Ein Heckenzimmer im Detail.

Die Baustelle ist auch eine Müllhalde. Alles, was die Bewohner nicht mehr brauchen, haben sie zurückgelassen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Investorenwettbewerb

Der Alfred Schindler-Fonds beabsichtige als nächstes, einen Investorenwettbewerb für die zwei wichtigsten Baufelder an der Seetalstrasse auszuschreiben. Zudem beschäftigen sich zurzeit zwei dem Fonds nahestehende Pensionskassen mit einem Entwicklungsplan für zwei weitere Baufelder. Die Arvum Immobilien AG, Eigentümerin des nördlichen Teils des Quartiers, plane einzelne Baufelder selber zu bebauen, sobald die Produktion des Betonelement-Werks in zwei bis drei Jahren an den neuen Standort verlagert wird.

pd/bep