Der Kantonale Führungsstab von Luzern hat das Büro für Freiwillige geschlossen

Der Kantonale Führungsstab hat während der akuten Phase der Coronakrise freiwillige Helferinnen und Helfer an Organisationen und Institutionen vermittelt, die Hilfe benötigten. Aufgrund sinkender Hilfsgesuche wird das Freiwilligenbüro geschlossen.

Roseline Troxler
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Bernhard-Martin hat sich beim Freiwilligenpool des Kantons gemeldet und engagiert sich in einem Luzerner Alters- und Pflegeheim.

Bernhard-Martin hat sich beim Freiwilligenpool des Kantons gemeldet und engagiert sich in einem Luzerner Alters- und Pflegeheim.

Bild: Nadia Schärli (Willisau, 29. April 2020)

Rund 700 Personen haben sich während der Coronakrise beim Kanton Luzern für Freiwilligenarbeit gemeldet. Der Kantonale Führungsstab hat freiwillige Helfer an Organisationen vermittelt. Vom 23. März bis zum 27. Mai konnten rund 100 Freiwillige 23 Institutionen unterstützen. Die Arbeiten umfassten medizinische Facharbeiten, Betreuungsaufgaben, Fahrdienst und Verpflegungsdienste.

Büro kann reaktiviert werden, wenn sich Lage ändert

Aufgrund sinkender Hilfs­gesuche wird das Freiwilligenbüro nun geschlossen, wie der Kanton Luzern mitteilt: «Der Kantonale Führungsstab geht aufgrund der sinkenden Hilfsbegehren davon aus, dass die Institutionen und Organisationen die aktuelle Situation rund ums Coronavirus mit den vorhandenen Mitteln bewältigen können.» Falls sich die Lage wieder verschlechtere, könne das Büro reaktiviert werden.

Die Daten jener Personen, die speziell durch den Kanton ausgebildet wurden, bewahrt der Kanton nach Rücksprache mit den Betroffenen bis Ende Jahr auf. Alle übrigen Daten werden gelöscht, so der Kanton.

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