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Der Luzerner Stadtrat will Feuerstellen im Gebiet Zimmeregg aufwerten

Einzelne Standorte sollen «zusätzlich mit massiveren Einrichtungen zum Grillieren ausgerüstet werden», schreibt die Exekutive in ihrer Antwort auf ein CVP-Postulat.

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(std) Der bauliche Zustand der Feuerstellen im Gebiet Zimmeregg-Längweiher lasse zu wünschen übrig: Das Mobiliar sei teils morsch und pilzbewachsen, weswegen es nicht oder nur teilweise benutzt werde, monierte die CVP Stadt Luzern in einem Postulat.

Nun liegt die Antwort des Stadtrats vor. Er ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen und in den nächsten Jahren die Feuerstellen im Gebiet zu überprüfen. Dies soll im Rahmen der geplanten Sanierung der Zimmereggbadi sowie des ProjektsLandschaftspark Udelboden geschehen. Dabei würden die Quartiervereine miteinbezogen. Einzelne Grillstellen sollen «zusätzlich mit massiveren Einrichtungen zum Grillieren ausgerüstet werden», so der Stadtrat. Denkbar sei auch, «dass die eine oder andere Feuerstelle verschoben oder zu Gunsten neuer und attraktiverer Standorte aufgehoben wird».

Die Feuerstellen im Gebiet Zimmeregg sind gemäss Postulat nicht mehr im besten Zustand.

Die Feuerstellen im Gebiet Zimmeregg sind gemäss Postulat nicht mehr im besten Zustand.

Symbolbild: Benjamin Manser

Zur im Postulat geäusserten Kritik am Zustand der Feuerstellen schreibt der Stadtrat, dass deren Infrastruktur tatsächlich schon älter sei. Dass Einrichtungen Gebrauchsspuren aufweisen und teilweise morsch sowie mit Pilzen bewachsen sind, entspreche aber «dem Charakter einer Grillstelle in freier Natur und ist deshalb bis zu einem gewissen Mass in Kauf zu nehmen». Stelle man im Rahmen des betrieblichen Unterhalts Schäden oder Mängel fest, würden diese laufend behoben.

Im Gebiet Zimmeregg-Längweiher gibt es gemäss Angaben der Stadt sechs öffentliche Feuerstellen, von denen sich vier auf städtischen Grundstücken befinden.