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Schüpfheim: Freizeitpark trotz Einsprachen auf Kurs

Bald schon soll in der Gemeinde Schüpfheim ein Skatepark inklusive Mountainbike-Anlage mit Bodenwellen entstehen. Das Projekt hat die ersten Hürden genommen, aber noch ist nicht alles geregelt.
Matthias Stadler
Initiator Bruno Schnider hofft, dass der Rollsportpark in Schüpfheim bald Fahrt aufnimmt.Bild: Nadia Schärli (Kriens, 20. November 2017)

Initiator Bruno Schnider hofft, dass der Rollsportpark in Schüpfheim bald Fahrt aufnimmt.Bild: Nadia Schärli (Kriens, 20. November 2017)

Auf und ab, Schwung holen und mit Tempo in die nächste Kurve. So sollen Mountainbiker und andere Rollsportbegeisterte in Schüpfheim noch dieses Jahr auf einem eigens dafür gebauten Rundstreckenkurs fahren können. Der Trägerverein Rollsportpark Schüpfheim steht hinter der Idee. Er plant auf der Parzelle Schachemättili gleich neben dem Bahntrasse einen Rollsportpark, welcher den Benutzern gratis zur Verfügung stehen soll.

Die Freizeitanlage soll einen sogenannten Pumptrack beinhalten (wir haben berichtet). Es wird also eine bis zu zwei Meter breite, asphaltierte Piste aus Bodenwellen und Steilwandkurven gebaut. Ziel ist es, durch schwungvolle Bewegungen die Runde ohne den Einsatz der Pedalen fahren zu können. Geübte Fahrer können, anstatt nur zu rollen, gar von Bodenwelle zu Bodenwelle springen. Daneben soll auch eine Anlage für Skateboarder entstehen. Vorgesehen ist eine Bowl, also eine Art Swimming-Pool ohne Wasser, indem sich Skateboarder austoben können.

Einsprachen «nicht gegen das Projekt gerichtet»

Ende Juni ist die Einsprachefrist für das Projekt abgelaufen. Wie Initiator Bruno Schnider auf Anfrage mitteilt, hat es zwei Einsprachen gegeben. «Diese sind nicht gegen das Projekt an sich gerichtet», weswegen er zuversichtlich ist, dass die Probleme gemeinsam behoben werden können.

Das Gelände gehört der Gemeinde, diese stellt es dem Verein im Nutzungsrecht zur Verfügung. Geplant ist der Baustart für Mitte August. Das ursprüngliche Ziel, den Park im Sommer eröffnen zu können, wird wohl kaum mehr erreicht. Denn die Bauphase für den Pumptrack beträgt gemäss Bruno Schnider drei bis vier Wochen, die Skateanlage etwas länger. «Wir sind glücklich, wenn im Herbst auf dem Pumptrack gefahren werden kann», sagt er. Wann der Rollsportpark offiziell eingeweiht wird, könne noch nicht genau gesagt werden.

Schüpfheimer unterstützen die Idee

Neben den Einsprachen eine weitere Hürde ist die Finanzierung. «Das Geld zu sammeln ist eine Knochenarbeit», sagt Bruno Schnider. Doch sei der Verein auch hier auf gutem Kurs. Ende Mai sagten die Schüpfheimer an der Gemeindeversammlung Ja zu einem Investitionsbeitrag von 200000 Franken. Total sind Kosten von 521000 Franken für den Bau der Anlage vorgesehen.

Der Rest soll durch Sponsoren und ein Crowdfunding zusammengetragen werden. Noch fehlen gemäss Bruno Schnider etwa 70000 Franken oder 50000 Franken, falls auf die geplante Flutlichtanlage verzichtet werde. «Doch wir sind zuversichtlich, dass wir das Geld zusammen kriegen.»

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