Friedliche Demonstration gegen Kapitalismus

350 junge Menschen haben am späten Samstagnachmittag an einer Kundgebung in Luzern die Abschaffung des Kapitalismus gefordert. Die Demonstration vom Bündnis «Empören war gestern - Widerstand ist heute» verlief ohne Zwischenfälle.

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Ein Demonstrationszug am 1. Mai in der Stadt Luzern. (Bild: Jakob Ineichen/Neue LZ)

Ein Demonstrationszug am 1. Mai in der Stadt Luzern. (Bild: Jakob Ineichen/Neue LZ)

Der Demonstrationszug, der erst nach Ladenschluss um 16 Uhr starten durfte, führte vom Kurplatz via Löwenplatz durch die Altstadt und via Pilatusplatz, Bundesplatz und Bahnhof zurück zum Ausgangspunkt. Mehrmals mussten wichtige Strassen minutenweise gesperrt werden.

Die Seebrücke war nach Angaben der Polizei während 20 Minuten gesperrt. Die Polizei stellte gemäss ihrer Mitteilung auch einzelne kleine Sachbeschädigungen fest.

Die Kundgebung verstand sich als «antikapitalistisches Strassenfest», das mit Konzerten am Kurplatz ergänzt wurde. Am Umzug gab es neben Parolen und Transparenten auch Musik und viele Seifenblasen.

Redner kritisierten in Ansprachen den Kapitalismus als ausbeuterisch und als Sklavenhaltung. Deren Opfer seien etwa die Sans-Papiers.

sda