Fritz Erni verlässt das Château Gütsch

Nach wie vor ist unklar, wer das Schlosshotel in Zukunft führen wird. Jetzt zieht der «Montana»-Direktor Konsequenzen.

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Fritz Erni auf der Terrasse des «Gütsch». (Bild: Maria Schmid / Neue LZ)

Fritz Erni auf der Terrasse des «Gütsch». (Bild: Maria Schmid / Neue LZ)

Was sich schon länger abzeichnete, hat sich nun bewahrheitet: Das Art Deco Hotel Montana bricht seine Zelte auf dem Château Gütsch mit grösster Wahrscheinlichkeit am 31. Mai ab. Die Besitzerschaft, die Château Gütsch Immobilien AG (CGI), konnte sich bis am Donnerstag weder auf einen Betreiber festlegen, noch hat sie den Kontakt mit dem «Montana» gesucht. Damit ist die Frist, welche Erni den Eigentümern gesetzt hat, verstrichen. «Wir gehen deshalb davon aus, dass unser Einsatz für das ‹Château Gütsch› Ende Mai vertragsgemäss endet», so der «Montana»-Direktor. «Die Zeichen deuten klar auf ein Ende der Zusammenarbeit.»

Ursprünglich wollte Erni das Schlosshotel auch in Zukunft führen – und zwar nicht nur den Gastronomie-, sondern auch den Hotelbetrieb. Am Donnerstagnachmittag hat Erni zuerst die «Gütsch»-Geschäftsführer Rico und Ursi Haus und anschliessend rund 20 weitere Mitarbeiter des Schlosshotels über die aktuelle Situation informiert. «Meine Mitarbeiter brauchen auch für die kommende Sommersaison einen Arbeitsplatz, deshalb beginnt die Jobsuche ab sofort.» Zwar will Erni den bestehenden Mietvertrag bis Ende Mai erfüllen. Er rechnet aber damit, dass gewisse Mitarbeiter das Schloss bereits früher verlassen könnten. «In diesem Fall müssen wir wohl die Öffnungszeiten etwas anpassen.»

Die Besitzerschaft rund um «Gütsch»-Verwaltungsratspräsident Volker Blau war am Donnerstag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Daniel Schriber

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