Frühe Sprachförderung wird auch
in Kriens zum Thema 

Der Stadtrat von Kriens soll in einem Bericht aufzeigen, wie sich die Einführung der frühen Sprachförderung in Kriens auswirken könnte. Das fordert die FDP.

Stefan Dähler
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Die Stadt Luzern hat die sprachliche Frühförderung für Kinder im Vorschulalter bereits eingeführt: Kinder mit Sprachdefiziten sollen in einer Spielgruppe speziell gefördert werden. Nun kommt das Thema auch in Kriens auf das politische Tapet. In einem Postulat fordert Erwin Schwarz (FDP) den Stadtrat auf, «in einem Bericht über die verschiedenen Programme der sprachlichen Frühförderung zu informieren». Dabei soll es auch um die Fragen gehen, welche Konsequenzen ein Obligatorium hätte und wie viel die verschiedenen Förderungsmodelle kosten würden.

Ursula Wendelspiess (JCVP) hatte früher bereits eine Interpellation zum Thema eingereicht. Die Diskussion darüber habe gezeigt, dass es im Einwohnerrat «eine breit abgestützte positive Haltung zur sprachlichen Frühförderung gibt», so Schwarz. Die Frühförderung sei aber eine Gratwanderung. So gelte es, eine «Pathologisierung von fremdsprachigen Kindern zu verhindern». 

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