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Kommentar

Für den 2. Wahlgang in Emmen muss Links-Grün seine Kräfte bündeln

Hugo Bischof, Redaktor Ressort Stadt/Region Luzern, über die Ausgangslage vor dem 2. Wahlgang in Emmen.
Hugo Bischof
LZ-Redaktor Hugo Bischof.

LZ-Redaktor Hugo Bischof.

Im ersten Wahlgang hat es knapp nicht gereicht. Dass SVP-Kandidat Felix Müri die Wahl in den Gemeinderat Emmen im zweiten Wahlgang schaffen wird, das scheint nur noch eine Formsache zu sein. Er war von Anfang an der klare Favorit. Und dass die SVP als wählerstärkste Partei in Emmen ihren Sitz in der Regierung nach dem Rücktritt ihres bisherigen Vertreters Urs Dickerhof behalten darf, scheint logisch.

Offener ist die Ausgangslage im Kampf um den zweiten frei werdenden Sitz in der Exekutive, jenen der SP. Zwar ist Patrick Schnellmann (CVP) hier klar im Vorteil. Doch die SP wird ihren Sitz nicht einfach so preisgeben. Ihr Kandidat Brahim Aakti hat zwar kein Glanzresultat, aber ein respektables Ergebnis erzielt. Dennoch: Der SP-Vertreter wird es im zweiten Wahlgang höchstens mit der Hilfe der Grünen schaffen.

Die grosse Frage ist also: Wird die Grüne Monique Frey auf den zweiten Wahlgang verzichten, um so die Chancen der SP zu erhöhen? Oder setzt Links-Grün im zweiten Wahlgang doch eher auf Frey, damit die Frauen nach dem Rücktritt von Susanne Truttmann weiterhin im Gemeinderat vertreten sind? Intensive Gespräche zwischen SP und Grünen stehen an. Sie haben nur Chancen, wenn sie sich auf eine Person einigen können. Auch bei Müri und Schnellmann besteht die Gefahr, dass sie sich gegenseitig einige Stimmen wegnehmen.

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