Für die Vereinigten Guuggenmusigen Luzern ist klar: «Der Monstercorso findet statt»

«Die Vereinigte» will sich dem Coronavirus nicht beugen. Am Samstag gab der Zusammenschluss der Luzerner Guuggenmusigen bekannt, dass sie den Monstercorso am Güdisdienstag durchführen werden – vorausgesetzt der Stadtrat erteilt die noch ausstehende Bewilligung.

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(zim) «Die ausserordentliche Situation aufgrund von Covid-19 ist uns sehr bewusst. Wir sind aber klar der Meinung, dass eine Fasnacht stattfinden sollte», schreiben die Vereinigten Guuggenmusigen der Stadt Luzern – kurz «Die Vereinigte» – in einer Medienmitteilung vom Donnerstag. Unmissverständlich wird im Schreiben festgehalten: «Der Monstercorso findet statt.» Allerdings stehe die Bewilligung der Stadt Luzern noch aus.

Wie hier an der Fasnacht 2020 soll das Monstercorso in der Stadt Luzern auch am Güdisdienstag 2021 durchgeführt werden.

Wie hier an der Fasnacht 2020 soll das Monstercorso in der Stadt Luzern auch am Güdisdienstag 2021 durchgeführt werden.

Bild: Philipp Schmidli 25. Febriuar 2020)

Zum jetzigen Zeitpunkt ziehen die Vereinigten eine Variante «normal» sowie eine Variante «verkürzt» in Betracht. Die verkürzte Variante würde nach bisherigem Planungsstand von der Töpferstrasse bis zur Spreuerbrücke führen. So sei es möglich, dem Publikum am Falkenplatz zumindest eine TV-Übertragung bieten. Diesbezüglich stehe man jedoch noch in Verhandlungen.

Das Chendermonschter ist abgesagt

Das Chendermonschter sei aus heutiger Sicht nicht durchführbar, heisst es in der mitteilung weiter. Sollte sich die Situation zum Positiven verändern, würden die Vereinigten das Chendermonschter jedoch im gewohnten Rahmen durchführen. Um den Kindern eine Alternative zu bieten, werde nun die Möglichkeit einer Kinderfasnacht geprüft.