Kantonsrat

Für eine gute Unternehmensführung: Die Luzerner Regierung soll den öV-Bereich überprüfen

Die Regierung muss die Aufgaben und die Organisation im öV-Bereich überprüfen und so anpassen, dass künftig die Public Corporate Governance umgesetzt wird. Der Kantonsrat hat einen entsprechenden Vorstoss von Patrick Hauser (FDP, Luzern) gutgeheissen.

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(rbi) Das Postulat nimmt Bezug auf den Subventionsskandal rund um die VBL. Es gehe ihm aber nicht um Vergangenheitsbewältigung. «Ich will mit dem Vorstoss nach vorne schauen», so Hauser. Die Grundsätze der guten Unternehmensführung müssten künftig eingehalten werden.

Unterstützung erhielt er von den anderen Parteien. «Es müssen künftig Interessenkonflikte vermieden werden», sagte Urban Frye (Grüne, Luzern). Simon Howald (GLP, Luzern) forderte mehr Transparenz. Auch die SP unterstützte den Vorstoss. «Uns stört aber die Tonalität gegenüber der Stadt Luzern. Man kann nicht den grössten Besteller von Leistungen aus dem Verkehrsverbund werfen», so David Roth (Luzern). Für Armin Hartmann (SVP, Schlierbach) ist das Postulat ein erster Schritt, um in der Öffentlichkeit Vertrauen zurückzugewinnen