Für Wachstum Bauzonen reduzieren?

Der Entwurf des Siedlungsleitbildes im Rahmen der Ortsplanungsrevision Hitzkirch liegt vor. Einer der zentralen Diskussionspunkte wird die Reduktion des zu grossen Baugebietes in peripheren Gebieten sein. Und vielleicht auch die Idee eines Lifts mitten durchs Dorf.

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Hitzkirchs zu grosse Bauzone wird auf die Fusion zurückgeführt. Im Bild das Dorfzentrum. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Hitzkirchs zu grosse Bauzone wird auf die Fusion zurückgeführt. Im Bild das Dorfzentrum. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Gemeinderat und Ortsplanungskommission hatten drei Entwicklungsszenarien zur Diskussion über die Totalrevision der Ortsplanung Hitzkirch gestellt. Aufgrund der öffentlichen Vernehmlassung und der Zukunftskonferenz im letzten Herbst hat sich der Gemeinderat für das Szenario «Konzentration plus» entschieden.

Das bedeutet: Hitzkirch wächst im Zentrum, schont die Landschaft und die Ortsteile behalten ihren speziellen Charme mit hoher Lebensqualität. Nun liegt das Siedlungsleitbild vor. «Es legt die Rahmenbedingungen fest, damit dann Zonenplan und Baureglement erarbeitet werden können», sagt Thomas Räber, Präsident der Ortsplanungskommission.

Zu viel eingezont

Gemäss der Mitteliung sei der Baulandbedarf für die nächsten 25 Jahre ein wichtiges Thema. Der zuständige Gemeinderat Cornelius Müller sagt: «Auf dem Gebiet der neuen Gemeinde Hitzkirch haben wir heute zu viel eingezont.» Schlecht erschlossene, peripher gelegene Grundstücke sollen der Nichtbauzone zugeordnet werden. «Die zu grossen Bauzonen sind alles andere als überraschend, weil vor der Fusion die einzelnen Ortsteile als eigenständige Gemeinde ihre je eigene Sichtweise hatten».

Schräglift ab Kirche ins eigene Haus

Das Siedlungsgebiet im Ortsteil Hitzkirch hat sich am Westhang ausgedehnt. Hier habe es wenige, aber steile Fussverbindungen, schreibt die Gemeinde. Weil mit einer weiteren Bebauung gerechnet wird, liegt ein spezieller Vorschlag auf dem Tisch: Ein Schräglift zwischen Ortszentrum Hitzkirch und den Wohnhäusern. Die Talstation könnte bei der Kirche liegen, die «Bergstation» in der Schönegg.

pd/kst