Fusion: Littauer Quartiervereine rüsten sich

Die Littauer Quartiervereine befürchten, durch die Fusion mit Luzern an Einfluss zu verlieren. Doch die Vereine entwickeln Gegenstrategien.

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Karikatur Jals

Karikatur Jals

Noch bleibt den Quartiervereinen Littaus etwas Zeit, bis die Gemeinde am 1. Januar 2010 mit Luzern fusioniert. Dennoch äussern alle Präsidenten der Quartiervereine Littaus Bedenken.

Elean Isenegger, Präsidentin des Quartiervereins Matt, bringt es auf den Punkt: «Wir befürchten, dass wir neben den grossen Quartiervereinen Luzerns untergehen.» Immerhin hat die Stadt 16 Quartiervereine im Gegensatz zu sechs in Littau. Zudem sei laut Isenegger noch unklar, ob mit der Fusion auch mehr öffentliche Arbeit auf den Quartierverein zukomme, zum Beispiel in Form von Mitarbeit beim Altstadtfest.

Der Präsident des Quartiervereins an der Emme, Daniel Steger, möchte nicht von Angst reden. «Ich würde eher sagen, wir sind unsicher, wie wir von Luzern wahrgenommen werden», erklärt er. Wichtig sei, dass die Quartiervereine wüssten, was sie wollen und wohin der Weg führen solle, meint Steger. Doch die Fusion bringe durchaus auch positive Aspekte: «Bisher erhalten wir keine Unterstützung von der Gemeinde Littau. Durch die Fusion mit Luzern werden wir wohl in Zukunft finanzielle Hilfe erhalten, genau wie die Quartiervereine der Stadt.»

Nadine Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung