FUSION LUZERN-LITTAU: Der ungleiche Abendverkauf sorgt für Wirbel

Littau und die restliche Stadt Luzern haben verschiedene Abendverkäufe. Doch das ist nicht erlaubt.

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(Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

(Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die Stadt verstösst seit der Fusion mit Littau gegen das Ladenschlussgesetz des Kantons Luzern. Jedenfalls theoretisch. Denn dieses besagt, dass jede Gemeinde maximal zwei Abendverkäufe pro Woche durchführen darf. In Luzern ist dies aber an drei Abenden der Fall: in Littau am Mittwoch und Freitag, in der restlichen Stadt am Donnerstag und Freitag.

Illegal ist die momentane Abendverkaufsregelung dennoch nicht, wie Stadträtin Ursula Stämmer betont: «Wir haben eine Übergangslösung, die noch bis Ende Jahr gilt.» Auch danach sollen die Zeiten beibehalten werden. Das Gewerbe in Littau habe sich an den Mittwoch gewöhnt und könne davon profitieren, dass auch Emmen am gleichen Tag den Abendverkauf durchführe.

Doch so einfach wird das wohl nicht gehen. Denn der Regierungsrat hält fest, dass es für eine flexiblere Handhabung der Abendverkäufe eine Änderung des Ruhetags- und Ladenschlussgesetzes brauche.

Stefan Roschi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.