Fusion Sursee: Bevölkerung wünscht Sitzgarantie

Rund 450 Antworten sind zur Vernehmlassung der Fusion Geuensee, Knutwil, Mauensee und Sursee eingegangen. Die Rückmeldungen zeigen: Eine Sitzgarantie ist erwünscht, aber nicht entscheidend.

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Blick auf das Schloss Mauensee mit Sursee im Hintergrund. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Blick auf das Schloss Mauensee mit Sursee im Hintergrund. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Von rund 450 Einzelpersonen, 7 Parteien und 9 Organisationen liegen Rückmeldungen vor. Die Projektsteuerung beurteilt den Rücklauf als zufriedenstellend. Eine Mehrheit von 56 Prozent spricht sich für einen fünfköpfigen Stadtrat aus, der sich 250 Stellenprozent teilen soll. 58 Prozent aller Antwortenden möchten eine Sitzgarantie für die Gemeinden und die Stadt selber. Der fünfte Sitz würde der bestgewählten Person zufallen. Bei den anderen Gemeinden ist der Wunsch noch grösser, wie das Amt für Gemeinden des Kantons Luzern mitteilt. Die Gegner der Sitzgarantie bezeichnen diese als undemokratisch. Weniger umstritten ist die Einbürgerungskommission, die abschliessend (74 Prozent) handeln soll.

44 Prozent der Rückmeldungen wünschen ein Zustandekommen der Fusion, wenn alle vier Gemeinden der Fusion zustimmen. 31 Prozent können sich eine Fusion vorstellen, wenn Sursee und nur zwei weitere Gemeinden zustimmen würden.

Wie weiter?

Die vier Gemeinderäte werden am 19. Januar darüber entscheiden, ob sie die Fusion ihrer Bevölkerung empfehlen und sie zur Abstimmung bringen wollen. Abstimmungstermin ist der 11. März. Bei einem Ja der Bevölkerung wird die Fusion per 1. Januar 2013 umgesetzt.

pd/rem

Ein Interview mit Yvonne Schärli lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.