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FUSION: Wauwil erteilt Fusion mit Egolzwil eine Abfuhr

Der Gemeinderat von Wauwil hat überraschend den Abbruch eines Fusionsprojekts mit der Nachbargemeinde Egolzwil beschlossen. Diese bedauert den Entscheid. Die Fusionsabklärungen waren im Frühling 2014 gestartet. Für das Frühjahr 2016 war eine Volksabstimmung geplant.
Wauwil und Egolzwil werden in absehbarer Zeit nicht miteinander fusionieren. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Wauwil und Egolzwil werden in absehbarer Zeit nicht miteinander fusionieren. (Bild: Boris Bürgisser / Neue LZ)

Die Wauwiler Gemeinderätin Annelies Gassmann-Wechsler bestätigte am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda, dass der Gemeinderat den Abbruch des Projekts beschlossen habe. Zu den Gründen wollte sich die Finanz- und Bauvorsteherin nicht äussern. Der Wauwiler Gemeinderat werde am Nachmittag in einer Mitteilung Stellung nehmen, sagte Gassmann.

Der Egolzwiler Gemeinderat schreibt in einem offenen Brief, er bedauere den einseitigen Abbruch der Verhandlungen. Er würde das Projekt gerne im Frühjahr 2016 der Bevölkerung für einen demokratischen Entscheid vorlegen, da praktisch alle relevanten Grundlagen für den Entscheid über eine Fusion erarbeitet worden seien.

Die sitzengelassene Braut steht nach wie vor geschlossen für die Vision einer Santenberg-Gemeinde ein, wie es in dem Schreiben aus Egolzwil heisst. Der Gemeinderat sei offen, neue Gespräche aufzunehmen.

Wauwil teilte den Beschluss zum Abbruch der Fusionsverhandlungen Egolzwil am 12. August an einer Sitzung erstmals mit, wie es in der Mitteilung aus Egolzwil heisst. An einer Projektsitzung am Montag sei der Entscheid bekräftigt worden.

Egolzwil und Wauwil hatten vor knapp zehn Jahren schon einmal eine Fusion angestrebt. Diese scheiterte 2006 dann aber am Veto von Egolzwil. Die Wauwiler befürworteten den Zusammenschluss mit einer Mehrheit von 85 Prozent, die Egolzwiler lehnten den Schritt aber mit 54 Prozent ab. Ende 2013 brachte Egolzwil eine Fusion mit Wauwil wieder aufs Tapet.

Im Frühling 2014 befürworteten in einer Bevölkerungsumfrage 84 Prozent der Teilnehmenden in Egolzwil und Wauwil die Prüfung einer Fusion. Der Luzerner Regierungsrat sicherte einen Beitrag von 2,75 Millionen Franken zu. Eine Volksabstimmung über das Zusammengehen war für den Frühling 2016 geplant, die Fusion für Anfang 2017. (sda)

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