FUSION: Ziel: Zentrum mit über 100'000 Einwohnern

Vorgaben erreicht: Zu diesem Schluss kommen der Gemeinderat von Littau und Stadtrat von Luzern nach sieben Jahren politischer Arbeit kurz vor dem Inkrafttreten dieser – ersten – Fusion.

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Bald eine Gemeinde: Littau und Luzern. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Bald eine Gemeinde: Littau und Luzern. (Bild Adrian Stähli/Neue LZ)

Die Fusion von Littau und Luzern ist ein «erster Akt zur Abbildung einer 'starken Stadtregion'», wie es in einer Medienmitteilung der beiden Gemeinden heisst. «Der Kanton soll ein starkes Zentrum erhalten und deutlich über 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner umfassen.» Die vereinigte Stadt solle «noch mehr zum volkswirtschaftlichen Motor werden und den ganzen Kanton stärken». Dieser Teil der regierungsrätlichen Strategie werde ergänzt durch die Bildung eines Zentrums in Sursee und durch die Unterstützung regionaler Zentren im Kanton.

Weitere Fusionen: Diskussion startet in einem Jahr
Im Communiqué wird darauf hingewiesen, dass im vergangenen Mai Adligenswil, Ebikon, Emmen und Kriens Ja zu Abklärungen über Vor- und Nachteile einer verstärkten Kooperation innerhalb der «starken Stadtregion» gesagt haben. Seit Oktober arbeiteten neben den oben erwähnten vier Gemeinden Stadt und Kanton Luzern in diesem Projekt mit. Ende 2010 soll dazu ein Bericht vorliegen, der die Basis zu weiteren Entscheidungen über Fusionen beinhalten wird, wie es weiter heisst. Parallel dazu entwickle der Regierungsrat sein politisches Instrumentarium, wie Fusionen künftig finanziell unterstützt werden sollten und damit die kantonale Strategie umgesetzt werden könnte.

Rückblickend werten Gemeinde- und Stadtrat den Fusionsprozess ihrer beiden Gemeinden als «erfolgreich»: Die Fusion habe im zeitlich vorgesehenen Rahmen und inhaltlich im Sinne des Fusionsvertrags umgesetzt werden können. Die finanziellen Vorgaben seien erreicht worden. Zudem bringe die Fusion Vorteile für beide Seiten.

scd