FUSSBALL: 11er Club Luzern feiert Jubiläum

Zu Beginn der Woche feierte der 11er Club Luzern seinen 35. Geburtstag. Dabei waren vier prominente Gäste mit besonderer FCL-Vergangenheit.

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Paul Wolfisberg, Rolf Fringer, Köbi Kuhn und Ottmar Hitzfeld (von Links) (Bild: pd)

Paul Wolfisberg, Rolf Fringer, Köbi Kuhn und Ottmar Hitzfeld (von Links) (Bild: pd)

Der FC Luzern ist der einzige Fussballverein in der Schweiz, der drei ehemalige Nationaltrainer in seinen Reihen gehabt hat - als Spieler oder Trainer.

Es waren dies Otmar Hitzfeld von 1982 bis 1985 Stürmer beim FC Luzern (von 2008 bis 2014 Coach des Schweizer Nationalteams), Rolf Fringer, fünf Jahre Spieler und drei Jahre Trainer des FCL (von 1996 bis 1997 Coach des Nationalteams) sowie Paul Wolfisberg, 14 Jahre Spieler und vier Jahre Trainer des FCL, danach weitere vier Jahre Coach des Nationalteams.

Begleitet wurden sie diese Woche nach Luzern von Jakob «Köbi» Kuhn, der zwar nie für den FCL gearbeitet hatte, aber Rekord-Nationaltrainer ist und ein würdiger Patron für die Feierlichkeiten der grauen Luzerner Fussball-Eminenzen war.

Hitzfeld besuchte Hoeness im Gefängnis

Eine Gemeinsamkeit hatten die prominenten Gäste in Luzern: Sie alle waren in den letzten 35 Jahren einmal Gast beim 11er Club gewesen und hatten den Mitgliedern Fragen beantwortet oder Referate gehalten. Die vier Nationaltrainer plauderten diese Woche über ihre Nationaltrainerzeit, aber auch über das aktuelle Fussballgeschehen. Besonders berührend war, wie Ottmar Hitzfeld von seinem Gefängnisbesuch beim langjährigen Bayern-Präsidenten Uli Hoeness erzählte.

Der 11er Club ist ein Verein der sich viermal im Jahr trifft, um mit Gästen über das aktuelle Fussballgeschehen zu fachsimpeln.

pd