FUSSBALL: FC Emmenbrücke führt schwarze Liste ein

Schon wieder musste ein Spiel des FC Emmenbrücke abgebrochen werden. Jetzt reichts dem Präsidenten.

Christian Bertschi
Drucken
Teilen
Zeigt randalierenden Fussballspielern die rote Karte: Franco Gulli, Präsident des FC Emmenbrücke, auf den Sportanlagen Gersag. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Zeigt randalierenden Fussballspielern die rote Karte: Franco Gulli, Präsident des FC Emmenbrücke, auf den Sportanlagen Gersag. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Das Testspiel zwischen dem 5.-Liga-Team des FC Emmenbrücke und dem 3.-Liga-Team des FC Adligenswil auf dem Emmer Gersag am 3. März musste vom Schiedsrichter abgebrochen werden. Grund dafür war eine Tätlichkeit eines Emmenbrücke-Spielers an einem Adligenswiler Zuschauer. Als es daraufhin zu einer Rudelbildung kam, fühlte sich der Schiedsrichter derart bedroht, dass er in die Kabine flüchtete.

Nulltoleranz

Es war dies nicht der erste negative Vorfall in dieser Saison, in den der FC Emmenbrücke verwickelt war. Nun ist dem neuen Präsidenten Franco Gulli und seinem Vorstand aber der Kragen geplatzt. Ultimativ fordert er seine Mitglieder auf, sich zu disziplinieren. Ab sofort gelte Nulltoleranz. «Jede weitere schwer wiegende Verfehlung (Spielabbruch, Bedrohungen, Tätlichkeiten etc.) aus dem Kreis einer solchen Mannschaft hat einen sofortigen Mannschaftsrückzug zur Folge», sagt Gulli.

Auch der Innerschweizer Fussballverband denkt jetzt über weitere Massnahmen nach.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung oder als AbonenntIn kostenlos im E-Paper.