Fussball
FCL gewinnt letzten Test 2:0

Eine Woche vor dem ersten Meisterschaftsspiel der neuen Saison (daheim gegen die Young Boys) hat der FC Luzern sein letztes Testspiel absolviert: Die Mannschaft von Trainer Fabio Celestini siegte gegen den FC Wil 2:0 (0:0).

Turi Bucher
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Pascal Schürpf, Filip Ugrinic, Dejan Sorgic, Christian Gentner und Ibrahima Ndiaye jubeln nach dem Tor zum 1:0.

Pascal Schürpf, Filip Ugrinic, Dejan Sorgic, Christian Gentner und Ibrahima Ndiaye jubeln nach dem Tor zum 1:0.

Bild: Martin Meienberger/ freshfocus (Luzern, 17. Juli 2021)

«Die Beine meiner Spieler waren nach einer intensiven Trainingswoche noch etwas müde», sagte Coach Fabio Celestini nach dem 2:0-Testsieg. «Wir waren nicht ganz frisch und mussten dem Gegner auch einige Torchancen zulassen.» Tatsächlich war es lange Zeit vor allem das Challenge-League-Team des FC Wil, das in Führung hätte gehen können, ja müssen. Bahloul (17.), Silvio (33.) und Fazliu (48./54.) vergaben beste Möglichkeiten.

Als Celestini sich nach Beginn der zweiten Halbzeit an der Seitenlinie lautstark reklamierend meldete, machte der FCL plötzlich ernst. Der deutsche Neuzuzug Christian Gentner markierte in der 60. Minute nach Vorarbeit durch Pascal Schürpf und Dejan Sorgic mit einem platzierten Flachschuss das 1:0. Und in der 68. Minute köpfelte Ibrahima Ndiaye nach einer Flanke von Martin Frydek das 2:0. Gentner übrigens war der auffälligste FCL-Spieler, mit seinen Anweisungen und seiner Körpersprache demonstrierte er, dass er in dieser Saison ein FCL-Teamleader sein wird.

Kriens unterliegt dem FCZ mit 1:6

In Zürich verlor der SC Kriens sein letztes Testspiel vor dem Meisterschaftsstart in Schaffhausen mit 1:6. Die Krienser lagen schon zur Pause mit 0:5 zurück. Den Ehrentreffer für den SCK erzielte Bahadir Yesilçayir zum 1:5. Dreifacher Torschütze für den FCZ war Ceesay.

Das Telegram: Luzern – Wil 2:0 (0:0)

Swisspor-Arena. – 300 Zuschauer. – SR Ovcharov.

Tore: 60. Gentner 1:0. 68. Ndiaye 2:0.

Luzern: Vasic (81. Loretz); Farkas (81. Sidler), Schulz (81. Mistrafovic) Burch (81. Ottiger), Frydek (81. Monney); Ndiyae, Grether, Gentner (81. Emini), Ugrinic (81. Alounga); Sorgic (81. Jaquez), Schürpf (64. Tasar).

Wil: Keller; Dickenmann, Izmirlioglu, Sauter, Brahimi (87. Muntwiler); Kamber; Bahloul, Fazliu, Zumberi (67. Saho Sarho), Malinowski; Silvio.

Bemerkungen: Luzern ohne Müller, Wehrmann, Badstuber, Campo (alle im Aufbautraining), Ndenge und Alabi (beide verletzt).