FUSSBALL: Luzern prüft «Geheimplan» für Fussballfans

Aus Angst vor Krawallen beim Spiel gegen Zürich prüft die Luzerner Kantonspolizei eine neue Sicherheitsmassnahme. Diese aber könnte die Zürcher provozieren.

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Krawallmacher an einem Spiel Zürich-Luzern. (Bild Keystone)

Krawallmacher an einem Spiel Zürich-Luzern. (Bild Keystone)

Am Montag, 6. Oktober, trifft der FC Luzern im Allmend-Stadion auf den FC Zürich. Ein Spiel mit erhöhtem Risikopotenzial, wie es von Seiten der Sicherheitsverantwortlichen heisst.

Immer wieder ist es in den letzten Jahren bei Heimspielen gegen den FC Zürich zu Ausschreitungen und Sachbeschädigungen gekommen.

Jetzt prüfen die Verantwortlichen beim FC Luzern und bei der Kantonspolizei eine neue Sicherheitsmassnahme. So soll der Extrazug mit den Zürcher Gästen nicht mehr bis in den Hauptbahnhof Luzern fahren, sondern nach Rothenburg umgeleitet werden.

Dort sollen die Matchbesucher auf Busse umsteigen und direkt vors Stadion gefahren werden. Auch die Rückfahrt soll via Rothenburg erfolgen. So wollen die Verantwortlichen eine Konfrontation mit Luzerner Fans verhindern.

Rothenburg prüft Anfrage
Diese Woche hat die FCL-Leitung bei den Gemeindeverantwortlichen in Rothenburg angeklopft und ihnen die Idee unterbreitet. «Wir werden die Anfrage an der Gemeinderatssitzung vom nächsten Donnerstag prüfen», sagt Philipp Rölli, Geschäftsführer der Gemeinde. «Wir stehen dem Gesuch grundsätzlich offen gegenüber. Vor einem Entscheid wollen wir aber die betroffenen Grundeigentümer dazu befragen.»

Ernst Meier

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».