FUSSBALL: Restriktive Massnahmen für Public Viewing

In der Luzerner Innenstadt werden Fussball-Fans während der WM in Brasilien auf öffentlichen Plätzen in die Röhre gucken. Die Organisation von Public Viewings soll grundsätzlich Privaten überlassen werden.

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In der Zone 1 finden keine Public Viewings auf öffentlichem Grund statt. (Bild: PD)

In der Zone 1 finden keine Public Viewings auf öffentlichem Grund statt. (Bild: PD)

Wie schon an der Europameisterschaft 2008 wird es in der Luzerner Innenstadt auf öffentlichen Plätzen kein Public-Viewing geben. Dies schreibt die Stadt Luzern am Donnerstag in einer Mitteilung.

Ausnahmen sieht der Stadtrat für das OK des Luzerner Fests vor, das am 28. Juni über die Bühne geht, sowie für das KKL, das sich zwar mehrheitlich auf privatem Grund befindet, aber den öffentlichen Grund in erheblichem Mass beeinflusst. Dem KKL wird das Public Viewing in der Seebar mit einer Ausnahmebewilligung und mit Auflagen bewilligt. Ein weiteres Ausnahmegesuch ist noch pendent.

In der Zone 1 finden keine Public Viewings auf öffentlichem Grund statt. (Bild: PD)

In der Zone 1 finden keine Public Viewings auf öffentlichem Grund statt. (Bild: PD)

Die Stadt Luzern hält in ihrer Medienmitteilung fest, dass Gartenrestaurants auf privatem Grund und Restaurants mit Terrassen auf öffentlichem Grund für die Übertragung eine Bewilligung brauchen (siehe Box). Spiele, die um Mitternacht und um 3 Uhr beginnen, dürfen nur in geschlossenen Räumen gezeigt werden.

Ausserhalb der Zone 1 können sich aus gewerbepolitischen Gründen nur unmittelbar angrenzende Betriebe für die Nutzung von öffentlichem Grund bewerben. In der Zone 2 werden auf Stadtgebiet bis zu sechs Bewilligungen erteilt.

pd/rem

Regeln für Public Viewings in Luzern

  • Erlaubt sind Fernsehgeräte bis zu einer Bildschirmdiagonalen von 3 m. Der Einsatz von Projektoren (Beamer), Verstärkeranlagen, Home-Cinema-Systemen und ähnlichen Geräten ist nicht erlaubt.
  • Fernsehgeräte dürfen nur in bereits bestehenden Gartenwirtschaften und Boulevard-Restaurants betrieben werden. Die Fläche der Gastwirtschaftsbetriebe darf nicht vergrössert werden.
  • Die Erlaubnis gilt nur für die Live-Übertragung von Fussballspielen der WM 2014 mit spätester Anspielzeit von 22 Uhr. Die Fernsehgeräte sind 30 Minuten nach Spielschluss abzuschalten.
  • Spiele mit späterer Anspielzeit dürfen nicht übertragen werden.
Ein Public Viewing während der WM gibt es in der Seebar beim KKL. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Ein Public Viewing während der WM gibt es in der Seebar beim KKL. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)