FUSSBALL: Wüste Schlägerei bei Juniorenspiel in Zug

Beim B-Juniorenmatch Zug 94 gegen Emmen United ist es am Samstag zu Ausschreitungen gekommen. Die Polizei war vor Ort. Beide Vereine suchen nun mit den Eltern das Gespräch.

Christian Hodel
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Christian Volkart, Juniorenobmann von Zug 94, am Montagabend auf der Hertiallmend. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Christian Volkart, Juniorenobmann von Zug 94, am Montagabend auf der Hertiallmend. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Am letzten Samstag ist es beim B-Juniorenspiel zwischen Zug 94 und Emmen United UN 16, einem Zusammenschluss von Junioren des FC Emmenbrücke und des SC Emmen, zu Auseinandersetzungen kommen. Am Spielfeldrand beschimpften sich Eltern der 15- und 16-jährigen Spieler. Kurz vor Spielende eskalierte die Situation, wie Sabahattin Kahveci, Assistenztrainer der B-Junioren von Zug 94, auf Anfrage bestätigt. Es kam zu einer wüsten Schlägerei, an der rund ein halbes Dutzend Männer beteiligt waren. Die Polizei wurde alarmiert.

Vereine wollen mit Eltern sprechen

Beide Vereine verurteilen den Vorfall. Christian Volkart, Juniorenobmann von Zug 94, sagt: «Wir werden alle Trainer unseres Vereins an einer Sitzung über den Vorfall informieren. So etwas darf es nicht geben.» Volkart betont aber, dass weder der Trainerstab noch die Fussballer beider Vereine für die Ausschreitungen verantwortlich gewesen seien. «Es waren ein paar einzelne Zuschauer, die ihre Emotionen nicht im Griff hatten. Die Mannschaft und die Trainer haben korrekt gehandelt.»

Roland Wechsler, Juniorenobmann des FC Emmenbrücke, meint zum Vorfall: «Solche Vorfälle sind unnötig und für uns sehr mühsam.» Der Verein habe beschlossen, in den nächsten Tagen alle Eltern der Mannschaft zu einem gemeinsamen Abend einzuladen, um über den Vorfall zu sprechen.

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